24.05.2008

1. Blog 2008 

Ich habe langen keinen Bericht geschrieben, nicht weil ich nichts erlebt habe, sondern weil ich nicht über ungelegte Eier oder besser gesagt, nicht über Dingen berichten wollte, die noch nicht abgeschlossen sind.

Eine große Enttäuschung sind für mich die Forumsmitarbeiter, obwohl ich Ihnen in erster Linie dankbar bin für Ihre Hilfe in den Foren und Simon für die Übernahme der Administration, leider ist mit der von mir eingeräumten Selbständigkeit nicht die Einsicht gewachsen, dass ich letztlich doch das Sagen habe.

Vielleicht habe ich zu viel Zeit in amerikanischen Firmen verbracht in denen es neben einem ungezwungenen freundschaftlichen Umgang stets Klarheit über die Verantwortungbereiche besteht, so dass Niemand einen Befehlston benötigt, weil stets anerkannt wird, wer etwas zu sagen hat und Verantwortung trägt.

Offensichtlich kommen hier zwei Dinge zusammen. Es wird leicht Freundlichkeit und Entgegenkommen als Möglichkeit angesehen die eigene Kompetenz auszuweiten und zum Zweiten wird mit dem Alter nicht die Erfahrung geschätzt, sonder zuerst Inflexibilität und Unmodernität angenommen.

Wenn ich das auf meine Webseite übertragen, so wird angenommen, ich wüsste nicht was modern ist. Natürlich weiß ich, dass weiße Webseiten beruhend möglichst auf einer Datenbank und mit mehr Bildern als Text der letzte Schrei sind. Dazu natürlich Wickis und all das, was man unter Web3 versteht.

Aber abgesehen davon, dass nicht Jedes für Alles passt, denke ich nicht daran jede Moderichtung mit zu machen sondern ziehe es vor meine eigenen Beurteilungskriterien einzusetzen.

Ich gehe zur Zeit noch nicht davon aus, dass Jeder einen Rechner mit Zwei Kern Prozessor, 4 GB Speicher und schneller Grafikkarte besitzt, obwohl das in absehbarer Zeit Standard sein wird.

Ich gehe davon aus, dass meine Webseite von jedem einfachen Rechner mit jedem halbwegs üblichen Browser gelesen werden muss und dass durchaus nicht generell Bilder mehr sagen als Worte.

Sicher sind gute Bilder besser als schlechte Worte aber gute und verständliche Worte sind auch besser als schlechte Bilder, schließlich jedoch gibt einen einfachen Grund, nämlich dass ich schlecht zeichnen kann und um das im Bild zu zeigen, was ich sagen kann, brauche ich mindestens die 1o-facher Zeit und die einfache Zeit von im Schnitt 9 Stunden pro Tag in 7 Tagen pro Woche reicht knapp, für all das was ich tun muss um mit der Webseite aktuell zu bleiben.

Und vielleicht noch wichtiger, dass das Internet ein Informationmedium und kein Unterhaltungs- und kein Lesemedium ist. Sicher kann das Internet ein Lexikon und ein Telefonbuch ersetzen, aber keinen Liebes- oder Kriminalroman. Und das Web2 reicht gerade um für bestimmte Aufgaben bis an die Grenzen zu gehen.

Außerdem halte ich den Erinnerungswert für einen wichtigen Bestandteil eine Webseite, die sich daher im Aussehen unterscheiden muss, was bei der heute modernen Weißheit nicht gerade einfach ist.

Also heißt meine Devise ständige Weiterentwicklung aber in einem, gehörigen Abstand zur Tagesmodernität.

Ob ich dabei bis zum Web2 komme oder es mit Web 3 überspringe, kann ich heute nicht sagen, denn das Web 2 fängt gerade an sich totzulaufen. Denn es ist in erster Linie eine Geschäftsidee, der der finanzielle Dauer- Erfolg mangelt.

So gilt Eines, was ich schon vor dem Internet beim guten alten BTX gelernt habe auch im Internet zutrifft, die meisten Geschäfte werden im Medium selbst gemacht also von aktiven Internet Teilnehmern mit aktiven Internet-Teilnehmern. Die Basis dazu ist im Internet um ein vielfaches größer als beim BTX, aber trotz dem wachsen die Bäume nicht in den Himmel.

Es ist auch im Internet entscheidend wie stark man seine Idee auch nach außen trägt. Hier sind natürlich alle, die dort aktiv sind, Verlage mit Fach- und Spezial- Zeitschriften, Tageszeitungen und Rundfunkanstalten im Vorteil, wenn Sie ihre Möglichkeiten richtig nutzen.

Betrachten wir pchilfe unter diesem Gesichtspunkt so bestehen 2 Handicaps. Die Idee, die hinter pchilfe steht ist nicht der wirtschaftliche Erfolgt sondern der Wunsch Anderen zu helfen und der Bereitschaft dafür persönliche Opfer zu bringen.

Das erste Handikap ist, dass nicht alle Leute immer Hilfe brauchen, also allenfalls ab und zu auf die Webseite kommen. Je mehr sie sich selbst helfen können um so länger bleibe die Meisten der Webseite fern.
Das zweite Handikap, dass sowohl die Zeit als auch die Mittel natürlich begrenzt sind und mit den Möglichkeiten von gewerblichen Unternehmen nicht verglichen werden können.

Während der schüchterne Versuch das zweite Handikap durch Spenden etwas auszugleichen – mit noch nicht 50.- Euro in zwei Jahren als gescheitert angesehen werden muss, konnten im ersten Handikap geringe Erfolge erreicht werden mit:

Der Internet Café –Webseite mit Webspielen, die leider meist eingeschlafen sind und neue Ideen fehlen.
Die Chat-Seite bleibt kaum beachtet.
Neu und aktuell wird täglich von durchschnittlich 50 Besuchern mit steigender Tendenz besucht, nimmt den größten Teil meine Zeit in Anspruch und könnte mehr beachtet werden. Darum will ich abschließend etwas mehr dazu sagen.

Zurzeit treibt mich folgendes um. Obwohl die Webseite und die Foren unteilbar zusammengehören, besteht die Tendenz des Forums-Administrators und wie er sagt von einigen Helfern, diese abzutrennen. Da aber dies zu meiner Entlastung führen könnte, wäre es ein bedenkenswerter Vorschlag.
Eine einfache Abtrennung, würde zur Bedeutungslosigkeit der Foren führen, weil sie im Internet nicht mehr gefunden würden. Daher können sie zwar finanziell und in der Verantwortung abgetrennt werden, müssen aber im Verbund mit der Webseite bleiben, wobei das Schwierigste ist die Juristische Verantwortung abzutrennen.

Da das alles leichter gesagt als getan wird und der Teufel im Detail steckt, ist dies ein Vorhaben, dass erst Mitte bis Ende des Jahres realisierbar sein wird.
Daran zu denken ist, dass meine Hauptaufgabe, des aktuellen Lesens alle Forumsbeiträge und des Eingreifen bei Nicht Beantwortung oder bei Fehlleistungen, von Jemand Anderen übernommen werden muss. Wichtig wäre auch weitere Moderatoren zu finden, denn ohne, dass die Verantwortung auf mehrere Schultern gelegt wird , kann es kaum gehen.

Neu und aktuell oder die Internet Presseschau wäre natürlich eine Qual für jeden, der alles Lesen will, selbst wenn er nicht auf die Links klickt. Der eigentliche Wert liegt darin dass, durch die starke Gliederung und eine systematischen Ordnung fast Jeder sich gezielt über das informieren kann, was in interessiert.
Ob er das regelmäßig oder bei Bedarf tut, ist seine Entscheidung. Er kann sich aktuell aber auch rückwirkend über jede Firma, die auf dem PC - und Internetmarkt tätig ist kurz oder detailliert informieren. Was auch für eine Reihe von Teilmärkten mit speziellen Informationen gilt.

Durch die Anwahl der Hauptinformationspunkte auf der Hauptseite:
Der Markt: Politik-Wirtschaft: Linux: Kommunikation u. Internet: Tagespresse: Schnäppchen: Recht/Sicherheit: Spiele: Lesenswert: ist die Auswahl einfach.

Speziell von mir sind für jeden Tag „Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ ausgewählt worden und aktuell für eine Woche und im Archiv für Wochen, Monate und Jahre zur Verfügung stehen.

Eine Quelle nützlicher Informationen sind Tipps und Tricks sowie Test und Neue Downloads in einer Monats-Zusammenstellung. Diese Unterseiten sind durch Inhaltsverzeichnisse erschlossen.

Zur Ergänzung und Verbindung zur Großen Linkliste gibt es Neue und aktuelle Links. So denke ich ein Informationsmedium geschaffen zu haben, das Jedem helfen kann, der sich für PCs und das Internet interessiert.

Verkauf meiner Webseite:

Natürlich weiß ich, dass ich mit 82 Jahren nicht ewig weitermachen kann und überlege schon längere Zeit wie ohne mich oder mit meiner redaktionellen Mitarbeit die Webseite weiterentwickelt werden kann. Meine Überlegungen einen Verein zu gründen, haben sich an der einfachen Tatsache, dass die Grundlage des Vereins die Helfer und Moderatoren sein müssen, zerschlagen. Diese haben aber in der Mehrheit gesagt, dass Sie für ihr Hobby anderen zu helfen, nicht noch Geld bezahlen wollen. Damit war der Verein gestorben, denn Geldgebende Vereinsmitglieder, die nicht aktiv mitarbeiten, waren nicht vorgesehen bzw. zu finden.

Meine Ideal - Vorstellung bleibt, dass einer oder mehrere finanzkräftige Menschen die Seite übernehmen, durch die Integration von Anzeigen, die Voraussetzungen für die Rentabilität schaffen. Während im Idealfall eine weitere redaktionelle Mitarbeit von mir möglich ist.

Auch hier stecken viele kleine Teufel im Detail, aber ich hoffe nach meinem Urlaub - wie immer im Juni auf Helgoland - etwas klarer zu sehen.

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