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Bios und Setup


Bios und Setup

In den Haupt Setup Gruppen sind die Begriffe alphabetisch sortiert. Der oft unterschiedlichen Schreibweise wird, wenn immer möglich durch das in eckige Klammer [ ] setzen der zusätzlichen Bezeichnungen berücksichtigt. Ein Beispiel: [Fast] MA to RAS [Delay][Clock] tritt als MA to RAS, Fast MA to RAS Delay und Fast MA to RAS Delay Clock auf. Sortiert wird nach dem nicht eingeklammerten Teil. Die Datei wird regelmäßig ergänzt, dabei werden jedoch die vorhandenen Bezeichnungen nicht entfernt. Damit kommen natürlich nicht alle Einträge in Ihrem Setup vor

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

Dieses Manuskript wurde 1999 erstellt und in den folge Jahren erweitert. Die seit 2008 eingeführten Bios-Änderungen wurden jedoch nicht ergänzt, da sie eine komplette Umstellung der Gliederung erfordern. Trotzdem sind die meisten erklärten Einstellungen noch gültig. Ich hoffe im nächste Jahr (2011) die Überarbeitung durchführen zu können. --Walterscheffel 10:51, 18. Okt. 2010 (UTC)

Teil 1 Was ist das Bios und wie funktioniert es

Das Computer Bios ist die Schaltzentrale des Rechners, das nahe zu alle Funktionen verwaltet oder zumindest beeinflusst. Allerdings kommt der "normale" Anwender selten mit diesem Bios in Berührung und das ist gut so..

Wie wir bereits in der Bibel über den Menschen lesen können "der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach" und wissen, dass wenn wir unser Leistungsvermögen des Öfteren erheblich überschreiten , wir über kurz oder lang zusammenbrechen, .kann man vom Bios wohl sagen, dass es fast alles kann, aber das Leistungsvermögen des Rechners nicht übersteigen darf. Auch hier wird sonst der Rechner über kurz oder lang zusammenbrechen. Um dies zu verstehen wollen wir uns ein mal ansehen wie ein Bios entsteht, 3 Gruppen von Menschen mit unterschiedlichen Interessen sind daran beteiligt.

Da sind erst einmal die Programmierer des Bios, die ausgehend von der Prozessorfamilie (386,486.Pentium usw.) und den Chipsätzen, den Wünschen der Mainboardhersteller und den technischen Möglichkeiten, ein Bios schaffen und an den Hersteller der Hauptplatine liefern.

Der Hersteller der Hauptplatinen entwickelt eine Platine und verändert das Bios entsprechend den Platinenmöglichkeiten., Sind zum Beispiel EIDE Anschlüsse vorhanden , so werden diese Möglichkeiten vorgesehen andernfalls weggelassen. Der Platinenhersteller weiß jedoch nicht mit welchen Prozessor die Hauptplatine bestückt wird und welcher Speicher verwendet wird und auch nicht welche Peripherie der Rechner erhält. Er legt jedoch die "Bios" Werte fest und erstellt ein Handbuch, das zu der wichtigsten Unterlage eines Rechners wird, da ohne Handbuch eine Veränderung der Konfiguration, wie der Einbau eines neuen Prozessors, kaum möglich ist.

Der Rechnerhersteller setzt nun den Rechner zusammen und konfiguriert das BIOS entsprechend seinen Vorstellungen und Wünschen. So wird der Rechner geliefert. Es kommt auch bei der Konfiguration darauf an, ob der Hersteller eine maximale Schnelligkeit oder Sicherheit anstrebt.
Eingefügt sei, dass diese Aufteilung sehr schematisch ist und dass in der Praxis vielfältige Interaktionen zwischen den 3 Gruppen erfolgen.

Wir erhalten also den Rechner mit 3 darin enthaltenen Setup Einstellungen.
Das Bios Default mit den sicheren Daten des Bios Herstellers,
das Setup Default oder High Performance Default mit den leistungsfähigeren Daten des Hauptplatinen Herstellers, beide sind unverlierbar gespeichert und das im CMOS Baustein gespeicherte Setup des Rechnerherstellers.

Das Setup des Rechners und die Default Einstellungen sind im Bios-Chip des Rechners unveränderlich gespeichert. Die Eintragungen in dieses Setup werden im CMOS-RAM gespeichert . Dieser Speicherchip wird durch Batterie oder Akku mit Strom versorgt, damit er seine Informationen behält.

In diesem Text sind die Bios Einstellungen für das meist verwendete AWARD-Bios aufgeführt. Die Bios anderer Hersteller verwenden eine ähnliche Aufteilung und Bezeichnung. Auch bei einem Award Bios müssen nicht alle aufgeführten Einstellmöglichkeiten vorhanden sein, da das Bios den Hauptplatinen angepasst wird. Eine Hilfe, auch bei Bios bedingten Fehlern, ist die Datei Computer-Notfall

Teil 2: Das Setup

Das Aufrufen des Setup

Das Setup kann bei fast allen Rechnern während des Speicherhochzählens geladen werden. Dies wird meist am unteren Bildschirmrand angezeigt (z.B. mit "Press Del to enter Setup").

Der Setup Aufruf erfolgt je nach Bios mit: der Taste Entf. oder Del, gleichzeitigem Drücken von Strg+Alt+Esc oder Strg+Alt+Del oder Strg+Alt+S.
Es gibt jedoch auch ältere Rechner, bei denen eine Setup-Diskette erforderlich ist.
Wenn alles nicht geht, hilft das Abziehen des Tastatursteckers (nur PS/2, nicht USB). Es erscheint dann, wenn Error Handling auf All Errors im Setup eingestellt ist, eine Fehlermeldung mit den Hinweis: "Mit F1 zum Setup" oder aber der Hinweis: "Setup Diskette einlegen".

Ausführliche Alternativen für den Bios Aufruf und Hilfe bei Passwörtern gibt die Webseite: http://www.gaijin.at/manbios.php

Das ältere Hauptmenü

Das nach dem Aufruf erscheinende Hauptmenü hat meist 2 verschiedene Ausgänge und 2 Möglichkeiten die Grundeinstellung wiederherzustellen.

Load Bios Default./ Original

Damit werden die Default Werte des Setup geladen, das sind die Werte, die vom Hersteller vorgegeben wurden. Diese Werte sind die unkritischsten , bei denen fast jeder Rechner, jedoch nicht in maximaler Leistung, läuft. Es gibt jedoch auch Rechner bei denen mit dem Laden des Bios Default nur die Werte des Bios Features Setup zurück gestellt werden.

Load Setup Default / Load (High) Performance Defaults / Optimal

Damit werden die vom Hauptplatinen Hersteller vorgegebenen Werte geladen. Diese Werte sind optimiert, jedoch werden oft vom Rechnerhersteller noch optimale Werte eingestellt. Es gibt jedoch auch Rechner bei denen mit dem Laden des Setup Default nur die Werte des Chipset Features Setup zurückgestellt werden.
Falls die nachfolgenden Hinweise nicht beachtet wurden und das Bios so verstellt wurde, dass der Rechner nicht mehr oder nicht mehr richtig arbeitet, kann mit diesen beiden Menüs zu den Ausgangswerten zurückgegangen werden. Das Award Bios zeigt mit der F1 Hilfe Funktion die Werte des Bios und Setup Default an, so dass auch einzelne Werte einfach verändert bzw. nachgesehen werden können.

Fail Save

Diese Option, wenn vorhanden" konfiguriert das das CMOS ist der höchst konservativen Weise, so dass bei geringer Leistung Fehlermöglichkeiten weitgehend ausgeschlossen werden (Nur bei Ami-WinBios)

Exit Without Saving

Damit können Sie das Setup verlassen, ohne, dass irgendetwas gespeichert wird. Wenn Sie sich nur das Setup ansehen wollen oder nicht sicher sind ob sie etwas falsch verstellt haben, so sollten Sie stets diesen Ausgang verwenden.

Save and Exit Setup, CMOSS Save & Exit

Damit werden alle Setup Werte im CMOS-RAM gespeichert und der Rechner bootet mit den neuen Werten von vorne.

Achtung: Im Setup ist die amerikanische Tastaturbelegung gültig. Dabei sind die Tasten Y und Z vertauscht. Die Bestätigung mit Yes =Y erfordert daher das Drücken der Taste Z. Selbst verständlich stehen auch keine deutschen Umlaute zur Verfügung und die Belegung der Umlaut- und Zeichentasten ist geändert.

Die weiteren Menüpunkte

Passwort Setting

Hier können Sie ein Passwort festlegen, das dann eingegeben werden muss nach dem der Rechner eingeschaltet wurde. Ich rate von der Verwendung dieser Funktion ab, wenn Sie nicht unbedingt notwendig ist. Die Falscheingabe oder das Vergessen des Passwortes kann dazu führen, dass Sie Ihren Rechner nur nach einer Reparatur wieder verwenden können. Einzelheiten dazu unter Computer Notfall.
Neuere Biose haben weitere Einstellmöglichkeiten als "Security Option" im BIOS FEATURE SETUP. (Siehe dort)
Wollen Sie das Passwort Löschen und ohne Passworteingabe starten, so geben Sie in das Eingabefeld nichts ein und beenden mit Enter. Es sollte dann eine Meldung "Passwort Disabled" erscheinen. Bei ältern Rechnern mag dies nicht funktionieren.

IDE-Hardisk Utilities

Unter diesem Punkt finden sich meist Utilities zur Low Level Formatierung von Festplatten. Eine Low Level Formatierung kann stets nur die letzte Hilfe vor dem Verlust der Festplatte sein.. Muss sie angewendet werden, so sollten möglichst leistungsfähigere Programme wie der Diskmanager von Ontrack (DM.EXE) verwendet werden.

EIDE-HDD Auto Detection

Eine sehr nützliche Möglichkeit neue Festplatten automatisch zu erkennen und in das STANDARD Setup einzutragen. Nach der automatischen Erkennung können Sie meist unter 3 Möglichkeiten (Normal, Large und LBA) auswählen. Wählen Sie immer, wenn dies möglich ist LBA aus. Für bereits vorhandene Festplatten können Sie die automatische Erkennung nur ohne Risiko verwenden , wenn Sie wissen welche der 3 Möglichkeiten vorher verwendet wurden. Falls die Festplatte nicht LBA fähig ist , so wählen Sie für Festplatten kleiner als 528MB "Normal", für Festplatten größer als 528 MB "Large". Sie können bei einem neueren Bios auch für die Festplatten Auto Konfiguration einstellen, die Konfiguration über dieses Menü beschleunigt jedoch das Boote.

AMI WinBios

Das AMI WinBios hat einen grafischen Aufbau, von dem aus alle Funktionen mit der Maus oder Tastatur angesprochen werden können. Im Fester Setup sind alle das Setup einstellenden Systemgruppen, in den Fenstern Utilities, Security und Default die anderen Einstellungen untergebracht. Die einzelnen Menüpunkte wurden in das nachfolgenden allgemeinem Schema eingegliedert.

Das Neuere Hauptmenü

ist wie folgt aufgeteilt:

Standard CMOS Features

Die Basiskonfiguration kann angepasst werden:

Advanced BIOS Features

Die weitergehenden Einstellungen können vorgenommen werden.

Power Management Features

Die Stromspareinstellungen können dort erfolgen

PNP/PCi Einstellung

Zur Einstellung der Funktionen für Plug and Play Geräte und Geräte im PCI-Bus.

H/W Moitor

Hier wird der System-Status gezeigt.

Frequenz/Voltage Control

Mit den Einstellungen für Frequenz und Spannung und für die Übertaktung.

Load Fail-Save Defaults

Zum Laden der Werkseitigen Einstellungen, bzw. der sicheren Grundeinstellungen

Load Optimized Defaults

Zum Laden der Mainboard-Hersteller-Einstellungen, die die beste Systemleistung ergeben.

Bios-Setting Password

Um das Password für zum Zugriff auf das BIOS-Setup einzugeben.

Save & Exit Setup

Um das BIOS-Setup zu speichern und zu verlassen.

Exit Without Saving

Notausgang zum Verlassen ohne etwas zu speichern.

Die Setup Untermenüs im Einzelnen

Die eingegebenen Daten werden in dem batteriegestützten CMOS gespeichert. Die eingetragenen Daten sollten daher aufgeschrieben oder ausgedruckt werden.

A.) Setup Standard CMOS (Setup Menu) / Standard Setup Options / Features

In diesem Menü werden die grundlegenden Einstellungen und Fehlerbehandlungsroutinen verwaltet. Die Speichergröße wird automatisch eingesetzt, damit dieser gespeichert wird, ist nach einer Speicheränderung das Setup zu laden und zu speichern.

Date & Time

Hier wird das Systemdatum und die Systemzeit angezeigt und können geändert werden.

Error Handling [Halt on:]

Diese Einstellung sollte immer zu der ersten Option "All Errors" gesetzt werden. In besonderen Fällen kann jedoch zu Ausschaltung von Bootfehlern eine der folgenden Options gewählt werden.
Das System hält an bei:
"All Errors" = Allen Fehlern,
"No Errors" = Keinem Fehler
"All, But Keyboard" = Bei Allen Fehlern aber nicht bei Tastaturfehlern. (Starten ohne Tastatur)
"All, But Diskette" = Bei Allen aber nicht bei Disketten Fehlern. (Starten ohne Diskette in A:)
"All, But Disk/Key" = Bei allen aber nicht bei Disketten und Tastaturfehlern.

Floppy 3Mode Support

Disabled. Standard für japanische Disketten Laufwerke (1.2 MB auf 3.5").

Floppy Disk Drives

Die üblichen Disketten-Laufwerke sind hier gespeichert und können ausgewählt werden.

Hard Drive Type

Hier müssen unter Primary Master, Primary Slave, Secondary Master und Secondary Slave die IDE. und EIDE Platten eingetragen werden. SCSI.-Festplatten und CD-ROM-Laufwerke brauchen nicht eingetragen werden. Eine Reihe von Daten ist gespeichert. Mit "User" oder "User Type" können die einzelnen Daten für nicht verzeichnete Laufwerke eingegeben werden. Diese sind: CYLS= Zylinder, HEADS= Anzahl der Schreib/Leseköpfe, PCOMP= Write Precompensation= Schreibausgleich Einstellung meist nicht erforderlich oder 65535, LANDZONE= Landezone (meist letzter Zylinder), SECTORS= Anzahl der Sektoren. Bei neueren Hauptplatinen kann die Einstellung "AUTO" zur automatischen Erkennung während des Rechnerstartes gewählt werden. Dabei solle die letzte Spalte "Mode:" ebenfalls immer auf AUTO stehen.
Wird die automatische Erkennung benutzt (siehe dort), brauchen hier keine Eintragungen gemacht zu werden.
Die einzelnen Angaben können meist Aufzeichnungen auf der Festplatte oder der beigefügten Dokumentation entnommen werden. Für die letzte Eintragung "Mode" gilt folgendes:
Normal: für Festplatten kleiner als 528 MB
LBA: für größere Festplatten als 528MB und alle anderen, wenn diese LBA unterstützen.
Large: für Festplatten größer als 528 MB, die LBA nicht unterstützen. Dieser Typ ist sehr selten und kann nur unter DOS verwendet werden

Primary/Secondary Master [Slave]]

Das Amin Bios erlaubt 4 Festplattenlaufwerke einzeln einzustellen. Für IDE Festplatten sollte "Detect Primay"oder "Detect Slave" gewählt werden, für SCSI-Festplatten "SCSI" oder "None", für CD.ROM "None" Die Festplatten werden angezeigt, können aber auch eingegeben werden.

Video Display Type

Hier kann der Anzeigemodus ausgewählt werden, der meist VGA/EGA ist.

Memory

wird der durch den Test POST des Bios ermittelte Wert angezeigt, der eingeschaltet sein muss, eingeteilt in Base Memory 512/640, Extended Memory über !1 MB, Expanded Memory, für das besondere Treiber erforderlich sind und Other Memory das zwischen 640 und 1024K liegt.

B.) BIOS FEATURES/ SETUP / ADVANCED SETUP

Die hier gespeicherten Einstellung wurden teilweise vom Mainboard Hersteller festgelegt. Andere können, wenn "Enabled" die Systemleistung verändern. Generell gesprochen beeinflussen sie die Funktionen Geschwindigkeit und den Bedienungskomfort.
Bei neuren Bios sind die hier enthaltene Angaben teilweise anders zusammengefasst so finden sich Informationen über Temperatur und Spannung unter Hardware Monitor oder PC Healt Status.
Einstellungen für den Prozessor können in der CPU PnP Setup Page stehen und die RAM- Einstellungen können in die StufenSlow. Medium, Fast zusammengefasst sein. Für diese Aufteilungen und Zusammenfassungen gelten die folgenden Werte sinngemäß.

Assign IRQ für VGA

Default: Enabled.
Soll für die VGA Karte ein Interupt IRQ reserviert werden, sollte auf Enabled bleiben.

Cache Control

CPU Internal Cache, das Level 1 Cache innerhalb der CPU.
Internal[External] Cache, das Level 2 Cache,
Beide sind "Enabled". Sie sollten "Enable" bleiben und nur zur Fehlersuche umgestellt werden.

CPU Internal Core Speed

Wird verwendet um die CDU Geschwindigkeit festzulegen. Das Bios geht von der höchste bis zu korrekten Geschwindigkeit. Wenn manual gewählt wird, kann CUP Core: Bus Frequenz Multiple oder die Bus Frequenz Option separat eingestellt werden. Wenn eine Pentium II CPU installiert oder deinstalliert wird, wird automatisch der DefaultWert von 100 MHz eingestellt.

Bios Update / CPU Update Data

Standard Enabled
Diese Funktion ist ein in das Bios integrierter Uplader, der den Prozessor bei Systemstart mit den notwendigen Daten versorgt. Darf normalerweise nicht abgeschaltet werden.

Boot from LAN first

Standard Enabled für Rechner im Netzwerk kann es auf Auto oder Enabled stehen.

Boot up Features

Above 1 MB Memory Test
bei Enabled wird der ganze Speicher durchsucht , bei Disabled nur der Speicher bis 1MB.
Kann verwendet werden um die Bootvorgang zu verlängern.

Boot [Up] Sequenze

"C:,A:" ist eingestellt, und bedeutet, dass erst von Diskette A: gebootet wird, wenn die Festplatte C nicht ansprechbar ist. Die Option "A:,C:" sollte nur angestellt werden, wenn in Sonderfällen von Diskette gebootet werden soll und danach sofort wieder zurück gestellt werden, um die Gefahr einer Virusübertragung zu verringern.
"CDROM, C, A", diese Option ermöglicht das Booten von CD-ROM dann von C: und dann von A.
"C, CDROM, A" booten von Festplatte C:, dann von CD-ROM, dann von A ferner können möglich sein:
"D, A; E, A, F, A "um andere Bootlaufwerke als C zu wählen
" LS/ZIP, C;" um von Zipp- Laufwerken zu booten.
" SCSI, C usw." Um von SCSI Laufwerken zu booten
Neuere Bios haben ähnliche Einstellungen, die in den Feldern: "1.Drive", "2.Drive", "3. Drive" oder "Boot-Drive" eingestellt werden können.
Es werden Statt C: D: usw. die Bezeichnungen HD0, HD1 usw. verwendet.

Boot up Floppy Sek

Standard Enabled
Bei älteren Bios: Grundeinstellung ist "Disabled", wenn "Enabled" eingestellt wird nach einem vorhandenen 360K Disketten Laufwerk gesucht.
Bei neueren Bios: Grundeinstellung ist "Enabled" Das Bios versucht festzustellen ob 40 oder 80 Track Diskettenlaufwerke angeschlossen sind, und warnt bei 40 Track, alle 3.5" Diskettenarten sind 80 Track, bei "Disabled" wird nicht gesucht und Bootzeit gespart.

Boot up NumLock [Status]

Grundeinstellung ist "On", Numlock ist eingeschaltet und der Zahlenblock ist aktiv.

Boot up System Speed

"High" oder "Enabled" ist eingestellt. Das Prozessor Timing ,mit dem die Prozessor Geschwindigkeit beeinflusst wird, wird eingestellt.

Floppy Disk Access Control

Über die Einstellung "Read Only" kann der Zugriff auf Disketten auf nur Lesen eingeschränkt werden.

Gate A20 Speed [Option]

Diese Einstellung ermöglicht die Einstellung des Gate A20, das die Anwendung des Speichers über 1MB für Adressen ermöglicht.. Grundeinstellung ist "Fast" und verwendet Chipset, Option "Normal" oder "Slow" verwenden den Tastaturpuffer.

HDD Sequence SCSI/IDE First

(Standard IDE) Dies Option neueren Bios mit SCSI und IDE Anschluss ermöglicht SCSI Festplatten als primäres Operating System zu wählen und davon zu booten.

IDE HDD Block Mode Sectors

(Standard: HDD MAX) Hier kann die Festplattenleistung verbessert werden durch anstatt 1 Sektor, mehrere Sektoren zu transferieren. Die Möglichkeiten sind: HFF MAX; Disabled; 2; 4; 8; 16; 32 .

HDD S.M.A.R.T. Capability

Default: Disabled Ein zusätzliches selbstüberwachendes Betriebs- und Überwachungssystem einschalten.

Quick Power on Self Test / Quick Boot

Die Grundeinstellung , ist "Enabled" dies schaltet einige Selbsttest (POST) Routinen ab. Zur Systemüberprüfung und Bootverlängerung kann "Disabled" eingestellt werden, was insbesondere bei schnellen Rechnern zu empfehlen ist um großen Festplatten Zeit zu geben richtig anzulaufen.

Keybord Interface

Typematic Rate Setting [Programming]

Grundeinstellung ist "Disabled". Mit "Enabled" können die folgenden Einstellungen genutzt werden.

Typematic Rate

(Zeichen pro Sekunde), kontrolliert die Geschwindigkeit mit der Tastatureingaben wiederholt werden. Die Einstellmöglichkeiten gehen von 6 bis30. Default Einstellung ist 6

Typematic Delay (Msec)

Kontrolliert die Zeit zwischen dem Anzeigen von 2 Charakters. Die Einstellmöglichkeiten sind 250ms, 500ms, 750ms und 1000ms. Die Default Einstellung ist 250ms.

Memory Parity [Error] Check

Wenn Enabled wird auf Parity Fehler im Speicher, durch Software oder Karten während des Betriebes gesucht. Muss ausgeschaltet werden, wenn Speicher ohne Parity verwendet wird.

Memory Test Tick Sound

Klicken beim Memorytest, wenn Enabled.

Mouse Support [Option] / PS/2 Mouse Function Control

Die Grundeinstellung ist "Enabled" und ermöglicht eine PS/2 Maus an IRQ 12. Mit einer Maus an COM 1 oder COM2 sollte auf "Disabled" gestellt werden. Bei neueren Boards ist die Einstellung "Auto" für die automatische Abfrage und Belegung von IRQ12, falls eine PS/2 Maus vorhanden ist.

OS Select for DRAM/ OS/2 Onboard Merory > 64 MB

Grundeinstellung "Disabled" oder ""Non-OS2" Mit "Enabled" ist mit OS/2 der Speicherzugriff über 64 MB hinaus möglich.

OS/2 Compatible Mode

Standard: Disabled. Mit "Enabled" kann die Unterstützung von OS/2 durch das Bios eingeschaltet werden,.

PCI/VGA Palette Snoop

Die Grundeinstellung ist "Disabled". "Enabled" ermöglicht die Verwendung mehrerer VGA Karten in verschiedenen Bussen in einem System. Daten werden vom Bios in jedes Register von allen Video Kartengeschrieben.

Primary Display

Das erste Video Display System. Standard: VGA/EGA.

Prozessor Number Feature

Ermöglicht bei Pentium III Prozessoren die Prozessor Nummer anzeigen oder nicht.

Report No FDD for WIN 95

Die Grundeinstellung ist "No" für Anwender von Windows 3.x. Windows 95 Anwender können "Yes" oder "No" wählen. Bei "No" werden keine Festplattendaten an win95 übertragen.

Security Option / Password [Check] [System]

Grundeinstellung bei eingegebenem Passwort: "Setup" Es sind keine Boot Einschränkungen, aber der Zugriff zum Setup erfordert das Passwort. Die Option: "System" erfordert das Passwort zum booten und zum Zugriff auf das Setup. Das Default Passwort für das AMI-Bios ist "AMI"

Shadow Controlls

Eine nicht angezeigte Einstellung kopiert automatisch das System Bios in den Speicher um die Systemleitung zu verbessern.

Swap Floppy Drive / Flopy Drive Swap

"Disabled" ist eingestellt. Wenn "Enabled" eingestellt, werden die Disketten Laufwerke unter DOS gewechselt. A: wird B: und B: wird A:

Video BIOS Shaddow

Grundeinstellung ist "Enabled" damit wird das Bios der Grafikkarte ebenfalls in den Speicher (C000-C7FFF) kopiert.

C800-CFFF Shadow bis D800-DFFF Shadow

(10 Felder) Grundeinstellung ist "Disabled". Mit "Enabled" eines oder mehrerer Felder , können Sie das Bios andere Karten, deren ROM-Adressen Sie kennen, ebenfalls in den Speicher zwischen 640KB und 1024 KB kopieren lassen.

Virus Protection [Warning]Anti Virus

Diese Einstellung ist "Disabled". Wenn eingeschaltet, werden Bootsektor und Partitionstafel geprüft und es wird eine Warnmeldung angezeigt, falls diese verändert werden sollen. Dies kann dann erlaubt oder das System kann gestoppt werden. Nützlich, stört aber bei System mit Bootmanager. Es muss jedoch bei System-Update oder Installation unbedingt abgeschaltet werden.

C.) [ADVANCED] CHIPSET FEATURES / SETUP

Dieses Menü kontrolliert die Einstellungen für den Chip Satz des Mainboard. Ein Teil der Einstellungen aus dem INTEGRATED PERIPHERALS Menü kann sich auch in diesem Menü befinden. Insbesondere mit den Einstellungen in diesem Bereich sollte man vorsichtig sein.

Auto Configuration

Die Grundeinstellung ist "Enabled" Die Voreinstellungen sind entsprechen dem CPU Type und der System Clock festgelegt und die Werte für DRAM, Cache, Timing können nicht verändert werden. ine Veränderung soll nur mit großer Vorsicht erfolgen. Bei neueren Boards ist die Grundeinstellung 60 ns RAM und die folgenden Werte sind für 60 ns RAM optimiert.

8 Bit I/O Recovery Timing

(Standard:1 oder 3) Die "Erholungszeit" ist die Zeit, gemessen in CPU-Takten, die das System nach einen I/O Request benötigt, weil die CPU schneller arbeitet als der I/O Bus. Auswahl Möglichkeiten sind NA und 1 bis 8.

16 Bit I/O Recovery Timing

(Standard: 2) Die "Erholungszeit" ist die Zeit, gemessen in CPU-Takten, die das System nach einen I/O request benötigt. Auswahl Möglichkeiten sind NA und 1 bis 4.

[SDRAM] CAS# Lantecy [Clock]

(Standard 2) Es wird eingestellt wie lange das CAS Signal aktiv ist. Option 1 und 2 Takte, da meist die SDRAM-SIMM für 83 MHz ausgelegt sind, genügt fast immer 2.

Case Opened

Hier wird, falls das System diese Anzeige ermöglicht NO angezeigt , wenn das Gehäuse geschlossen ist und YES , wenn es offen ist.

Chipset Special Features

(Standard: Enabled) Ermöglicht dem PCI Busmaste mit voller Geschwindigkeit auf den Bus zuzugreifen oder wenn "Disabled" wird, wie eine ältere Chipset-Version gearbeitet.

Chipset NA# Asserted

(Standard: Disabled) Arbeitet umgekehrt wie Turbo Read Pipelining.

Clock Spread Spectrum

(Standard: Disabled) Mit enabled die Funktion einschalten.

CPU to PCI Wirte Post

(Standard: Enabled) Bei Enabled wird der Schreibzugriff der CPU auf den PCI Bus zwischengespeichert und das System beschleunigt, was meist unproblematisch ist.

CPU to IDE posting

(Standard: Enabled) Bei Enabled werden Zugriffe der CPU auf das IDE-Interface gepuffert und beschleunigt. Dies ist meistens möglich.

Current FAN Speed RPM

Die aktuellen Ventilator Geschwindigkeit (Umdrehungen per Minute) oder der Status wird angezeigt, wenn das System dies ermöglicht.

Current Temp

Hier wird die aktuelle Prozessor Temperatur angezeigt, wenn das System dies ermöglicht.

Current Voltage

Die zum Mainboard geleitete Stromstärke in Volt wird angezeigt, wenn das System dies ermöglicht.

Delayed Transaction

(Standard: Disabled) Bei Enabled wird der PCI Bus freigegeben, wenn auf ISA-Karten zugegriffen wird, was anderenfalls Verzögerungen bedeutet.. Diese Einstellung ist jedoch nicht möglich, wenn der PCI-Busmaster den PCI Bus nicht verwenden kann bzw. bei nicht PCI-2-1 kompatiblen, langsamen ISA Karten.

DRAM Data Integrity Mode

"Non-ECC" für 16 bit Standard DIMMs, "ECC" für 72bit DIMMs

DRAM ECC/Parity Select

(Standard: Parity) Ermöglicht die Fehlerprüfung des Speichers einzustellen. ECC oder Parity erfordern SIMM mit Parity. Der ECC Algorithmus ist im Chip- Set vorhanden und kann ein Bit Fehler korrigierten.

DRAM R/W Leadoff-[Zyklus] [Timing ]

(Standard: 8/6 oder 7/5 bei EDO RAM) Er ist abhängig von der Dram Read und Write Burst Einstellung. Bei x222 genügen 6 Takte oder 10/6, bei x333 7 Takte. Auch hier gilt niedriger schneller , höher zuverlässiger.

DRAM ECC/ Parity Select

(Standard: Disabled) Falls DRAM mit Parity verwendet wird könne durch Parity Prüfung Fehler bei der Datenübertragung festgestellt werden.

DRAM Fast Leadoff

(Standard: Enabled) Mit Enabled wird der Leadoff Zyklus verkürzt. Nur bei 60 MHz und keiner Paritätsprüfung anwenden.

DRAM RAS # Precharge Time

(Standard: 7/6) Das Dram muss kontinuierlich aufgefrischt werden, damit es seine Daten nicht verliert. Hier wird festgelegt wie viel CPU Takte für RAS (Remote Adress Strobe) zur Verfügung stehen um vor der Auffrischung seine Daten zu erfassen. Ein zu kurze Zeit kann zu Datenverlusten führen, aber auch die Leistung steigern.

DRAM Precharge Wait State

(Standard: 1) Der Standard für 70 n/s RAM, 0 für 60 ns RAM.

DRAM RAS Only Refrech

(Standard: Disabled) Hier ist Enabled möglichst nicht zu verwenden.

DRAM RAS to CAS Delay

(Standard : 3 Cpu Clock Delay für EDO RAM 2) Wenn das Dram aufgefrischt wird, werden Reihen und Zeilen getrennt aufgefrischt. Die Option ermöglicht die Zeit des Wechselns vom RAS (Reihen Zugriff) zum CAS (Zeilen Zugriff) einzustellen. Eine niedrigere Einstellung kann die Systemleistung verbessern.

DRAM Read Burst(EDO/FPM): oder DRAM Write Burst Timing: oder Read/Write Burst Timing

(Standard: x333/x444) Hier wird das Timing für das Lesen und Schreiben der CPU in den Speicher festgelegt. Der erste Teil der Daten legt den Speicherort, die letzten 3 Teile enthalten die zu speichernden oder zu lesenden Informationen. Um so niedriger die Timingrate festgelegt ist um so schneller greift das System auf den Speicher zu. Wird schneller eingestellt, als der Speicher erlaubt, erfolgen durch Speicherfehler Systemausfälle.) . Man kann auch sagen niedriger schneller, höher zuverlässiger. Bei Natoma Chipsatz B = Burst EDO, E = EDO, F = Fast Pagemode DRAM. (x1/2/3, x2/2/3 , x2/3/4 und x3/4/4)

DRAM Refrech Type

(Standard: CAS bevor RAS) Die andere Einstellung "RAS Only" sollte möglichst nicht verwendet werden.

DRAM Refrech Queue

(Standard: Enabled) Bei Enabled werden mehrere Refrech Zyklen zusammengefasst, bei Disabled erhalten die Refrech Zyklen die höchste Priorität und das System wird verlangsamt.

DRAM Speed Selection

(Standard: Fast) Das Speicher Timing. Fast = 70 ns DRAM, Fastest = 60 ns DRAM.

[[S]DRAM] Speculative Leadoff [Read]

(Standard: Disabled) Wenn Enabled wird eine Lesebefehl bereits geschickt, bevor die komplette Adresse auskodiert ist, was bei bestimmten Anwendungen Vorteile bringt aber nicht von allen Systemen unterstützt wird. Einstellung möglichst beibehalten.

DRAM-Tinming

(Standard: 70 ns) Ist in ns entsprechend dem DM Timing Register festgelegt und hängt vom System Design ab bzw. Der Speicherausstattung. .Die Option sind manual, 60ns oder 70ns, Bei manual können oft die Werte individuell festgelegt werden.

EDO CASx# MA Wait Stater

(Standard: 1) Kann auf 1 und 2 eingestellt werden, 2 ist länger.

EDO RASx# MA Wait Stater

(Standard: 1) Kann auf 1 und 2 eingestellt werden, 2 ist länger.

DRAM-Wait State

(Standard: 1) Der Standard für 70 n/s RAM, 0 für 60 ns RAM.

FAN Fail Alarm

(Standard: Disabled) Ob bei Ausfall des Prozessor Ventilator ein Alarm ertönen soll, wenn das System dies ermöglicht kann hier eingestellt werden.

Fast DRAM Refrech

(Standard: Enabled) Bei Disabled wird durch einen Refrech nach 32 Takten, das System verlangsamt.

Fast EDO Path select

(Standard: Disabled) Bei Enabled wird der Lead-Off Zyklus verkürzt , wenn ausschließlich EDO RAM verwendet wird.

Global 430HX Enable

Bietet die Möglichkeit die erweiterten Möglichkeiten des 430 HX an, oder abzuschalten,

ISA [Bus] Clock

(Standard: PCICLK/4) Ermöglicht die Auswahl Verhältnisses zwischen PCI und PCI ISA. Bei PCI= 33 MHz ist PCI CLK/4 = 8.33 MHz und PCI CLK/3 = 11 MHz für ISA.

IDE HDD Block Mode

(Standard: Enabled) "Enabled" ermöglicht dem Festplattenkontroller den schnellen Block Mode zu verwenden um Daten zu übertragen, was mit den neueren Festplatten möglich ist.

IDE 32-bit Transfer Mode

(Standard: Enabled) "Enabled" ermöglicht schnellen Zugriff auf die Daten der Festplatte, was aber ältere Festplatten nicht zulassen.

IDE Prinary/Secondary Master/Slave PIO

(Standard: Auto) Anstelle von verschiedenen Befehlen kann das Bios mit PIO (Programmed Input/Output) einen schnellere und effektiveren Weg verwenden , der mit 0 bis 4 im EIDE-HDD Auto Detection Menü festgelegt wird.

IRQ12 / Mouse Function

"Enabled" schaltet den PS/2 Maus Zugriff auf IRQ 12

L2 Cacheable Size

(Standard: 64KB) Die Grundeinstellung ist 64 MB. Wenn mehr als 64KB DRAM verwendet wird , sollt zusätzliches TAG SRAM ,2 ns, installiert und der Wert auf 512MB geändert werden, wenn zusätzlich ein zweiter Chip 16KxK wie der IS61C256 eingebaut wird oder vorhanden ist..

MA [additional] Wait States

(Standard: Disabled) Bei Enabled wir ein zusätzlicher Wartetakt bei den Schreib- oder Lesezugriff eingefügt.

[Fast] MA to RAS [Delay][Clock]

(Standard: 1) Die Zeit die nach dem Anlegen einer (MA) Memory Adresse vergeht, bis dies durch das RAS Signal für gültig erklärt wird, sollte da systembedingt nicht geändert werden. Bei langsamen RAM kann eine Erhöhung auf 2 mehr Sicherheit bei geringerer Leistung bringen.

Mermory Hole [Size] [at 15M-16M]

(Standard: Disabled) Sollte normal auf "Disabled stehen, "Enabled und Adresse eingeben oder auswählen, wenn dies durch bestimmte ISA Karten gefordert wird.. So funktionieren manche ISA Karten nicht mit mehr als 16 MB Speicher. Bei "Enabled" wird der Speicher hinter dem "Loch" nicht mehr gesehen.

Memory Address Strength

(Standard: 8ma/8ma) Es kann der Adressen Ausgabe Buffer Treiber festgelegt werden, der durch die Memory Addresse festgelegt wird. Sollte im allgemeinen nicht geändert werden.

On-Chip Primary/Secondary PCI DIE

(Standard: Enabled) Die auf der Hauptplatine befindliche PCI IDE Kontroller und die Kanäle werden hiermit Ein (Enabled) und Aus (Disabled) geschaltet.

Passiv Release

(Standard: Enabled) Wenn Enabled blockiert der ISA-Busmaster den PCI -Busmaster nicht bei der Datenübertragung. Bei Disabled wird das jeweilige Ende der ISA Übertragungen abgewartet, was bei schnellen PCI Karten zu Problemen führen kann.

PCI Slot IDE 2nd Channel

(Standard: Disabled) Mit "Enabled" kann ein zusätzlicher zweiter IDE Kontroller in einem PCI Slot verwendet werden, wenn keiner auf der Hauptplatine vorhanden ist.

PCI Burst Write Combine

(Standard: Disabled) Bei Enabled wird werden mehrere Schreibzugriffe auf den PCI Bus zusammengefasst, was insbesondere die Grafikleistung verbessert, wenn eine moderne, gute Grafikkarte verwendet wird.

PCI to Dram Pipeline

(Standard: Enabled) Bei Enabled gelangen Schreibzugriffe erst in einen Zwischenspeicher und dann in den Hauptspeicher, was beschleunigt und meist ohne Probleme anzuwenden ist.

PCI Streaming

(Standard Enabled) Wenn Enabled werden zwei Buseingriffe direkt hintereinander durchgeführt.

Peer Concurrency

(Standard: Enabled) Die CPU kann auf den Hauptspeicher oder Cache zugreifen, wenn der Busmaster aktiv ist, abgeschaltet erfolgen die Zugriffe hintereinander.

Pipeline Cache Timimg

(Standard: Fast) Die mögliche Einstellung "Fastest" sollte man nur verwenden mit sehr schnellem L2 Casche oder nur 256 KB L2 Cache.

[Fast] RAS# to CAS# Delay

(Standard: 3) Nach der Auffrischung wird das RAM in Reihen und Spalten neu adressiert. Die Zeit die Daten vom RAS zum CAS (Columne Adress Strobe) zu übertragen, kann hier festgelegt werden. Auch Enabled=2, Disabled=3.

[SDRAM] RAS# [TIMING] [to CAS Override]

(Standard: Enabled) Das generelle Timing des RAS Signals. Enabled = 4/7 Takte , Disabled = 5/8 Takte. Ab 66 MHz ist Disabled zu empfehlen.

Read Arround-Write

( Standard: Enabled) Bei Enabled wird der Lesezugriff auf den Hauptspeicher optimiert.

Refresh Rate

Erlaubt das Einstellen der Refrech Rate entsprechen der Bus Clock von 59,60,66 MHz.

Reset Case Open Status

Standard No Ändert den Wert der Case Open Anzeige.

SDRAM CAS latency Time

Standard Auto 3= für 67/83 MHZ Speicher, 2 = für 100 MHZ Speicher

Slow Down CPU Duty Cycle

Standard "Normal" Bei CPU Temperaturüberwachung wird bei zu hoher Temperatur das System auf 12,5% bis 75,0% nerunter gefahren.

Slow DRAM Refrech (1:4)

(Standard: Disabled) Bei schnellem RAM "Disabled" , bei langsamen RAM "Enabled". Schnell oder langsam in Bezug auf die Prozessor und Bustakt -Geschwindigkeit.

Shutdown Temp (Celsius/Fahrenheit) Default: 70° C/ 167° F

Disabled und die Temperaturgrenzen 60,65,70 und 75 Grad Celsius können eingestellt werden, wenn das System die Kontrolle mit ACPI ermöglicht.

Shutdown to Port 92

Wenn "Disabled" sendet der 430Hx ein spezial Shutdowm Circle vom Host zum PCI Bus, wenn "Enabled" wird zusätzlich eine 1 zur I/o Adresse 92 geschrieben. Standard ist "Disabled"

System Bios Cacheable

(Standard: Enabled) Die Grundeinstellung: ist "Enabled" der Zugriff zum Bios ROM bei F0000H-FFFFFH ist gepuffert., wenn der Cache Kontroller eingeschaltet ist, damit ist der Zugriff optimiert

Temperatur Alarm

(Standard: No) Wenn die CPU Termeratur die eingestellte Temperatur überschreitet, ertönt ein Alarm bei "Yes", wenn das System dies ermöglicht.

Temp Selected

(Celsius / Fahrenheit) Standard 70° C / 158 F Die CPU Temperatur bei der ein Alarm ertönen kann, kann eingestellt werden, wenn das System diese ermöglicht

Turbo Read Leadoff

(Standard: Disabled) Darf nicht eingeschaltet werden, mit Systemtakt unter 50 MHz, mit Parity oder ECC Prüfung.

Turbo Read Pipelining

(Standard. Enabled) Bietet eine Leistungssteigerung durch Lesen von Daten bevor die vorhergehende Übertragung nicht abgeschlossen ist. Bei Disabled wird abgewartet; bis der vorhergehende Vorgang abgeschlossen ist.

Turn-Around Insertion

(Bespiel: Disabled) Bietet eine nur in Ausnahmefällen notwendige Verlangsamung durch eine zusätzlichen Takt zwischen zwei Zugriffen.

USWC Write Posting

(Standard: Disabled) Es werden Zugriffe auf den ISA Bus bei Enabled zusammengefasst, was jedoch leicht Probleme bringt. Daher ist Disabled empfohlen.

Video BIOS Cacheable

(Standard: Enabled) Die Grundeinstellung: ist "Enabled", der Zugriff zum System Bios Rom bei C0000H-C7FFFH ist gepuffert, wenn der Cache Kontroller eingeschaltet ist und optimiert die Systemleistung.

VIDEO Memory [Cacheable] Cache Mode

(Standard: USWC) USWC die schnellste Möglichkeit den Bildspeicher der Grafikkarte zu behandeln. Bei Grafik Problemen sollte in "UC" oder "Uncacheable" zurück gesetzt werden.

Video RAM Cacheable

(Standard: Disabled) Enabled gibt eine Bessere VGA Funktion, jedoch Vorsicht mache Karten vertragen dies nicht.

D.) POWER MANAGEMENT [SETUP]

Wichtig ist in diesem Setup Menü, dass Pm Events richtig eingestellt werden, damit der Rechner nicht im Tiefschlaf verbleibt und wieder aufwacht.
Bei der Installation großer Programme und von Betriebssystemen sowie bei der Durchführung längerer Tests und Sicherungen sollte vorher das Power Management ausgeschaltet werden, damit es nicht durch das Einschlafen von Festplatten oder anderer Komponenten zu Fehlergebnissen kommt.
Es gilt auch die Bios und Windows-Einstellungen abzugleichen und sie möglichst einheitlich einzustellen. Eine gute Regel könnte sein, das "Aufwachen" im Bios festzulegen und alles "Einschlafen und Aufwachen" unter Windows oder Beide genau gleich.

Power Management:, Resources Controlled by:, Advanced Power Management

Bei "Enabled" oder "Auto" sind die folgenden Einstellmöglichkeiten sind alle oder zum Teil vorgegeben:, bei "Disabled" oder "Manual" können die Werte einzeln eingestellt werden..

Max. Saving

setzt zum maximalen Strom sparen und bringt das System zum "schlafen" nach kurzer Zeit inaktiver Zeit, Voreinstellungen sind 10 Sec. Und 20 Sec.

Min.Saving

Setzt zum minimalen Strom sparen und bringt das System nach und nach zum "schlafen" nach längeren Inaktivitäts-Zeiten. Voreinstellungen sind 40 Minuten und mehr.

Disable

Alle Stromsparaktivitäten sind abgeschaltet.

User Definet

Die Voreinstellung, erlaubt die Einstellung der einzelnen folgenden Aktivitäten nach Ihren Wünschen.

Optimize

Die Einstellungen des Bios oder Mainbord Herstellers werden genutzt.

CPUFAN off in Suspend

(Standard: Enabled ) Der Ventilator des Prozessors wird beim "Schlafen" ausgeschaltet, bei Disabled bleibt er eingeschaltet.

Doze Mode

Legt die Zeit fest nach der das System schlafen geht.

Doze [System] Speeds

Hier kann die Geschwindigkeit des Prozessors beim "Schlafen" eingestellt werden. Die Zahl gibt an CPU Speed geteilt durch. Alle anderen Geräte arbeiten "normal".

HDD Power Down

/<>Legt die Zeit fest 1 bis 15 Minuten, nach der die Festplatte stoppt bzw. langsam läuft.. Bei einem erneuten Zugriff entsteht eine Wartezeit, das die Festplatte wieder anlaufen muss. Wert nicht zu kurz wählen! Ältere Festplatten unterstützen diese Funktion nicht.

IRQ Nummer

Siehe PM Events.

IRQ (3-7, 9-15, NMI)

(Standard: Enabled) Die Interrupt 3 bis 7 und 9 bis 15 sind für das Aufwachsignal aktiviert und mit Disabled nicht.

Local Master

Bei Gundeinstellung Disabled wird ein Wechsel in den Green-Modus verhindert, wenn der VESA Bus Master gerade aktiv ist.

Modem Ring ON / Wake an Lan

(Standard: Enabled) Bei Modem und Netzwerk Aktivitäten aufwachen. Disabled= Bei diesen Funktionen nicht aufwachen.

PM Control by APM

Die Voreinstellung ist "Yes".the Advanced Power Management ist eingeschaltet und hält den internen CPU Takt an, wenn Max Saving eingeschaltet ist. In Config.sys muß bei DOS Systemen ab 6.0 POWER.EXE stehen, unter WINDOWS wird die Kontrolle an die Microsoft APM Software übergeben.

Pm Timer

HDD Power down: IDE Drive Power Down In ermöglicht die Festplatten zur ihrem geringsten Stromverbrauch zu setzen, dies lässt sich auf 1 Minute, 2 Minuten und "Disable" (Ausschalten) einstellen, oder auch Disabled, standby suspend. . Diese Einstellung hat keinen Einfluss auf SCSI. Festplatten. Die Festplatte muss dies (Green) jedoch unterstützen, was ältere Festplatten nicht tun.

Pm Events

IrQ x Break Event (x=0-15)
Hier kann eingestellt werden bei welchen Aktivitäten der Rechner erwacht, die IRQ-3 bis 15 können eingestellt "Enabled" werden. Eine serielle Maus ist entweder an COM1 (IRQ4) oder com2 (IRQ3) oder als PS/2 Maus an IRQ 12.. Der richtige IRQ sollte Enabled sein, damit der Rechner mit der Maus aufgeweckt werden kann.

PME Event Wakeup (Standard: Enabled)
Aufwachen bei den festgelegte Aktivitäten ist eingeschaltet, Disabled= Ausgeschaltet.

Power LED in Suspend (Standard: "Blinking")
legt den Zustand der Strom Anzeigeleuchte nach dem Einschlafenfest "Blinking"= blinkende, "ON" = eigeschaltet, "OFF/ DUAL" = ausgeschaltet oder Dual Mode.

Power Down Activities
Legt die Aktivitäten fest mit denen das System zum Einschlafen gebracht werden kann..

Primary IDE 0/1
(Standard Disabled) Mit Enabled können die Festplatten in Slot 1 zum Einschlafen freigegeben werden, mit DIsabled bleiben sie ausgeschlossen (Siehe auch Secondary Slot)

Resume By Alarm (Standard Disabled)
Zu einem bestimmten Termin aufwachen kann mit Enabled eingestellt werden und dann Tag und Uhrzeit eingestellt werden.

Slow Clock Ratio
Hier wird eingestellt in welcher Relation die CPU verlangsamt wird, wenn der Stand-by Modus aktiviert ist. Standard: 1:1

Soft-of by PWR-BTN (Standard: Intrant-Off)
Der Soft Switch (Schalter) wird zum Ausschalter. "Delay 4 Sekunden" der Softschalter muss 4 Sekunden zum Ausschalten gedrückt werden.

Standby to Syspend Timeout Value
Es wird die Zeit festgelegt bevor die Power Saving Modes beginnen. Bei den Standard "Disabled" beträgt diese Zeit 255 Minuten.

Suspend Switch

Die Voreinstellung ist "Enabled", so ist eine Verbindung zu einem Einschalter am Gehäuse eingeschaltet.

Suspend Mode

(Default:Disabled) Die Zeit zum Einschlafen entsprechende der Konfiguration kann zwischen 1Minute und 1 Stunde festgelegt werden.

System After AC Back

(Standard: "Soft-Off") Hier wird der Systemzustand nach dem "Aufwachen" festgelegt. "Memory" entspechend des System Status, "Soft-Off" zustand beim "Einschlafen", "Full-On" das System wird voll eingeschaltet.

[System] Stand-by Speed

Wenn "Enabled" wird die Festplatte und Grafikkarte nach der vorgegebenen Zeit ausgeschaltet, während alles andere normal funktioniert.

System Suspend

Doze Mode Zeit und System Stand-by Zeit und System Suspend Zeit muss vergangen sein, bevor der Monitor in Ruhestellung geschaltet wird.

VESA Video Power Down In

Hier wird eingestellt in welchem Mode Video ausgeschaltet wird. Die Möglichkeiten sind: Disabled, Stand-by, Suspend.

VESA Power Down In

Die Art des Herunterschaltens des Video wird festgelegt mit: Disabled, Suspend , Off.

VGA Aktive Monitor

(Standard: Disabled) Das Einschlafen der Monitor VGA Möglichkeiten mit Enable einschalten.

Video Activities

(Standard: Disabled) Bei Enabled kann der Monitor in Ruheposition geschaltet werden.

Video Off Option

Die Voreinstellung ist "susp,Stby->off" und aktiviert die Monitor Abschaltung

Video Off Method

(Standard "V/H SINCC+Blank" oder DMPS)
Bei V/H SINCC+Blank schreibt das System Leerzeichen in den Video Buffer bevor es in den Grün Modus geht. Die Einstellung "DPMS" ermöglicht die Kontrolle der Video Karte durch das Bios, fall dieses "Green" unterstützt. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte diese Option zu "Blank Sceen", welches den Bildschirm löscht, gesetzt werden. Bildschirmschoner arbeiten jedoch nicht mit dieser Option.

ATX Hauptplatinen Möglichkeiten

Es ist zu beachten, dass wenn eine der folgen den Einstellungen außerhalb des eingestellten Bereiches gerät, eine Fehlermeldung erscheint." Hardware Monitor Found an error, enter POWER MANAGEMET SETUP for details. Press F1 to continue, Del to enter SETUP."

Power Up Control
Es wird hier festgelegt wie das System beim starten oder wiederstarten verhält, wenn Modem Aktivitäten vorhanden sind, und wie die Stromversorgung durch die Software deaktiviert werden kann.

PWR Button < 4 Sec, (Standard Soft Off)
In dieser Stellung kann der STX Schalter als Ausschalter verwendet werden, wenn er kürzer als 4 Sekunden gedrückt wird. Mit "Suspend hat der Schalter eine zweifache Funktion" kürzer als 4 Sekunden lässt den Rechner "Schlafen", länger schaltet ihn aus. "No Function" schaltet den Schalter aus.

PWR UP On Modem (Standard: Enabled)
Ermöglicht oder schaltet ab die Möglichkeit den Rechner durch eine Modemaktivität anzuschalten und mit Strom zu versorgen.

Automatic Power UP(Standard: Disabled)
Dies ermöglicht den Rechner zu bestimmten Zeiten jeden Tag "Everyday" oder "By Date" zu bestimmten Tagen und Zeiten zu starten.

Fan Monitor (Standard: xxxxRPM)
Der Hardware Monitor hat die Möglichkeit die Ventilator Umdrehungsgeschwindigkeit in Umdrehungen pro Minute (RPM) zu kontrollieren. CPU_FAN , der CPU-Kühler, CHA1_FAN ist der Ventilator des Netzteiles und CHA2_FAN ist der Gehäuse Ventilator. "Ignore" sollte eingestellt werden , wenn einer dieser nicht vorhanden ist.

Thermal Monitor (Standard: (xxxC/xxxF)
Der Hardware Monitor kann die Prozessor und Hauptplatinen Temperatur kontrollieren. "Ignore" schaltet dies ab.

Voltage Monitor (Standard: xx.x V)
Der Hardware Monitor kann die Werte des Voltage Regulators überwachen. "Ignore" schaltet diese Möglichkeit ab.

E.) PCI and PNP Setup./ PCI [Slot] Configuration [Setup] ],

Dieses Menü ist sehr wichtig um einzustellen welche IRQ von ISA Karten verwendet werden

Assign IRQ for USB (Standard: Enabled)
Ein Interrupt wird für USB reserviert, nur mit Disabled ausschalten, wenn kein USB verwendet wird.

DMA .... User BY ISA
Die Grundeinstellung für DMA1,DMA3 und DMA5 ist "No/ICU".dies bedeutet , dass diese von PCI verwendet oder durch ICU ausgewählt werden. Für die Verwendung durch ISA Karten muss "Yes" eingestellt werden.

IRQ.... Used bei ISA
Die Grundeinstellung ist "No/IRQ" . Dies bedeutet das der IRQ nicht für eine ISA Karte verwendet werden kann, es sei denn,. es ist eine ISA Plug-and -Play Karte mit ICU (ISA Configuration Utility). Für ISA Karten, die einen IRQ benötigen, muss die Einstellung "Yes" gewählt werden.

IRQ.....assignet to// IRQ DMA assignet to
Für die IRQ (3, 4, 5, 7, 9, 10, 11, 12, 14, 15) und DMA (0, 1, 3, 5, 6, 7) kann und sollte eine der folgenden Bedingungen festgelegt werden. "Lagacy ISA" für Karten, die den älteren PC AT Spezifikationen entsprechen. "PCI/ISA PnP" für Karten, die den PCI oder ISA Plug and Play Spezifikationen entsprechen.

ISA Mem Block BASE
Hier kann für ISA Karten, die einen Memory Bereich zwischen C800h und DC00h benötigen und kein ICU besitzen, dieser in 6 Stufen eingestellt werden und mit "ISA MEM Block Size" eine von 4 vorgegebenen Größen des Bereiches festgelegt werden.

PCI IDE IRQ Map To
Einstellung "PCI-Auto , werden PCI Geräte vom Bios eingelesen und die Verfügbarkeit wird entschieden, INT #A wird der Primary und INT#B der Secundary IDE zugewiesen. Bei Disabled ist kein IrQ für den PCI –IDE Kontrolle zugewiesen.

PCI IRQ Activated By
Das PCI Aktivitätsschema "Level" (Standard) oder "Edge".

PCI Latency Timer
Die Grundeinstellung 80 PCI Clock sollte nicht geändert werden.

PnP BIOS Auto Config
Enabled wird der IRQ automatisch vom System zugewiesen , Disabled erfordert feste IRQ Zuweisung von Benutzer. Es kann der erste, zweite und dritte zuweisbare IRQ festgelegt werden,

Resource Controlled By (Standard: Manual )
Das Bios erkennt automatisch alle Boot und Plug and Ply kompatiblen Geräte, wenn "Auto" gewählt wird verschwinden alle Einstellungen und das Bios konfiguriert automatisch. Die kann aber bei vor allem älteren Karten nicht oder nur teilweise funktionieren dann auf "Manual" schalten.

Slot .... [Rigth][Left] IRQ / PCI Slot IRQ
Die Grundeinstellung für die einzelnen Slots ist "Auto". Für die Verwendung von IDE. oder EIDE Kontrollern kann die Option "14" oder "!4&15" verwendet werden, "!4&15" bei Karten mit 2 EIDE-Anschlüssen. Achtung!! Diese Einstellungen können nur verwendet werden, wenn der Kontroller auf der Hauptplatine im Chipset Features Setup auf "Disable" gestellt wurde.

Slot ..x.. Using INT#‘
Einstellbar sind Auto, A, B, und C. dies definieniert auf welchem IRQ Kanal die Karte in Slot x Antwort erwartet.. Bei Auto wird dieser automatisch zugeordnet. Die bisher verwendeten PCI Karten verwenden Kanal A.

Used MEM Base Adress (Standard:N/A)
Bei N/A ist die Einstellung der Speicherblöcke ausgeschaltet,. bei "C800-DC00" wird die Start-Adresse dort festgelegt.

Used MEM Length (Standard: 8K)
Die Größe der verarbeiteten Speicherblöcke kann von 8K bis 64K entsprechende der Systemleistung eingestellt werden.

F.) INTEGRATED PERIPHERALS / Peripheral

Oft sind die Eintragungen in dieses Menü auf andere Menüs verteilt.

Programming Mode
Wenn dieser Menüunkt vorhanden ist und auf";Manual" gestellt wird, können die folgenden Menüpunkte eingestellt werden. Bei "Auto" erfolgt eine automatische Konfiguration. ECP Mode DMA Select
Wird im Onboard Paralell Mode ECP gewählt so kann hier DMA 1oder 3 eingestellt werden.
IED HDD [Block] Mode
Die Grundeinstellung ist "Enabled". Dies ermöglicht den Transfer mehrerer Sektoren auf einmal anstelle nur einzelner Sektoren, wenn "Disabled". Die "Disabled" Einstellung sollte verwendet werden, wenn Treiber Software für den IDE. Kontroller verwendet wird. Es kann aber unter Umständen bei schneller Datenübertragung zu Problemen kommen, da die seriellen Schnittstellen seltener abgefragt werden.

IDE Mode Setting (Standard Auto)
IDE. [0] [Primary] Master [PIO]Mode,
IDE. [0] [Primary] Slave [PIO] Mode
IDE. [1] [Secondary] Master [PIO]Mode
IDE. [1] [Secondary] Slave [PIO]Mode
Alle Einstellungen sind "Auto" mit der das Bios automatisch die optimale Einstellung und den "IDE. Wait State" ermittelt. Die Einstellung kann einzeln auf 0 bis 4 gestellt werden. ACHTUNG! Eine falsche Einstellung kann zu Problemen führen..

IDE MODE UDMA (Standard Auto)
wird für die einzeln Laufwerke, gemeinsam oder einzeln angezeigt automatisch, wenn erforderlich den UDMA mode einstellen, mit Disabled ist UMDA ausgeschaltet.

Keybord Power on (Standard "Power Key")
Damit kann der Rechner mit "Power-Taste" der Tastatur eingeschaltet werden, Disabled, schaltet dies aus, Multikey ermöglich die Multikey-Funktion der Passwort Eingabe, die mit KB Power on Multikey mit bis zu 5 Zeichen eingegeben werden kann.

Onboard FDC [Controller]
Die Grundeinstellung ist Enabled , damit ist die Verwendung des Diskettenanschlusses auf der Hauptplatine möglich. Bei Verwendung einer Kontrollerkarte sollte es auf "Disabled" gestellt werden.

Onboard FDC Swap A:B;
ist in der Grundeinstellung auf "No Swap". Es kann auf "Swap A: B:" gestellt werden was, ähnlich der Bios Einstellung, die Laufwerke A: und B: wechselt.

Onbord IDE Prefetch Buffer,
die Grundeinstellung "Enabled" verbessert die IDE. Leistung. Achtung !! Bei der Installation von PCI Bus Master Karten muss dieser auf "Disabled " gestellt werden.

Onboard lokal Bus Setting, On-CHIP Primary /Secondary PCI IDE
Die Grundeinstellung ist "Both" das ermöglicht die Verwendung beider EIDE Anschlüsse des auf der Hauptplatine enthaltenen EIDE Kontrollers. Bei Verwendung nur einen EIDE Anschlusses mit einer oder 2 Festplatten, sollte dieser eingestellt werden, werden keine EIDE Anschlüsse verwendet, so sollte auf "Disabled" gestellt werden, IRQ 14 und 15 werden dann freigegeben.

[Onboard] Parallel Ports
Diese Einstellung kontrolliert den parallelen (Drucker) Anschluss auf der Hauptplatine. Der "Onboard parallel Port" kann auf 378H/IRQ7 (Grundeinstellung), 3BCH/IRQ7,278H/IRQ5 und "Disable" gestellt werden. Mit zusätzlich parallel Anschlüssen (bis zu 3 möglich) müssen Adressenkonflikte vermieden werden.

[Onboard] Parallel [Port] Mode
Die Einstellmöglichkeiten sind Normal (Grundeinstellung), EPP/SPP, ECP, ECP/EPP. Die Verwendung von ECP/SPP oder ECP, ECP/EPP setzt automatisch "ECP use DMA (By Jumper) zu 3 (DMA3) in den anderen Einstellungen: Aus "NA". Achtung!! Die Einstellung "ECP und DMA (By Jumper) kann auf 1 umgestellt werden, sie muss jedoch immer mit der Jumpereinstellung (JP9 und JP10) übereinstimmen. Der DMA Kanal 1 oder 3 kann auch im Setup einstellbar sein, siehe ECP Mode Select. ECP ermöglicht den bidirektonalen Betrieb. EPP bietet höhere Transferraten. Bei neuen Board ist eine ECP DMA select Option vorhanden.

PCI Slot IDE 2nd Chanel
Grundeinstellung "Disabled". Wenn "Enabled", kann ein zweiter IDE. Kontroller in einen PCI Slot eingesetzt werden.

PCI IRQ Actived BY
Legt fest wie der PCI-Bus feststellt, dass PCI Service angefordert wird. Diese Einstellung darf nicht geändert werden.

PCI IDE IRQ Map to
Grundeinstellung ist "PCI Auto". Die Einstellung ermöglicht den IDE. Festplattenkontroller für das System zu konfigurieren. Es kann angegeben in welchem Slot er sitzt und welchen PCI Interrupt A,B,C, D er benutzt. Mit PC Auto werden die Werte automatisch ermittelt.

Ressource Controlled BY
Grundeinstellung Auto. Unter der Voraussetzung, dass ein OS System wie Windows 95,98,ME usw. verwendet wird, werden alle Boot und Plug-and-Play Funktionen automatisch verwaltet. Option: Manual.

Reset Configuration Data
Grundeinstellung "Disabled" Mit "Enabled" werden die Konfigurationsdaten erneuert.

[Onboard] Serial Ports
Diese Einstellung kontrolliert die beiden seriellen Anschlüsse auf der Hauptplatine.
Onboard Serial Port 1 und
Onboard Serial Port 2 können wir folgt eingestellt werden:
COM1, 3F8H /IRQ4(Grundeinstellung für Port 1)oder 2F8H/IRQ3, 3EF8H/IRQ4, 2E8H/IRQ10 ,Disabled
COM2, 2F8H/IRQ3 (Grundeinstellung für Port 2) oder 2F8H/IRQ4, 3EF8H/IRQ4, 2E8H/IRQ10 ,Disabled
COM3, 3E8H
COM4, 2E8H

UART 2 Mode Grundeinstellung: Standard

UART 2 Use Infrared (Standard Disabled) Wenn Enabled wird der zweite UART von COM2 zum Unterstützung von Infrarot gesetzt und die Infrared Funktion eingeschaltet. Der Uart2 arbeitet dann nicht mehr für COM2.

USB Controller Die Grundeinstellung ist "Disabled". Wenn "Enabled" ist der Universal System Bus Controller eingeschaltet.

USB Keyboard Support Die Grundeinstellung ist "Disabled". Wenn "Enabled" ist die Tastatur , die über den USB angeschlossen ist eingeschaltet.

Teil 3 Bios konfigurieren und ändern

Bei einer Änderung der Bioswerte sollte man sich vorher genau überlegen, was man und warum erreichen will.
Entsprechend des Vorhabens sucht man sich die in Frage kommenden Setup Funktionen heraus, notiert sich die vorhandenen Einstellungen und ändert. Dabei sollte man sich im kritischen Bereich möglichst nur eine Änderung vornehmen, durchführen und testen. Da man meist nicht reproduzierbare Fehler hat, muss man wohl oder übel den Rechner eine ganze Weile beobachten, bevor man feststellen kann, dass die Änderung den gewünschten Erfolg gebracht hat.

Kritische Bereiche sind vor allem das CHIPSET FEATURES SETUP. Da dort durchgeführte Änderungen den Rechner insgesamt betreffen und Leistungssteigerungen aber auch totalen Zusammenbruch verursachen können.

Alle anderen Menüs beeinflussen meist nur einzelne Eigenschaften oder Geräte. Dort kann meist sehr schnell feststellen, ob die Eigenschaft nach einer Änderung vorhanden ist oder ein Geräte funktioniert oder nicht.

Die meisten Probleme dürften im Bereich der ISA PCI Zuordnung entstehen. Plug-and-Play ist noch weit davon entfernt perfekt zu sein. Daher ist es immer gut, wenn man sich die Ausgangskonfiguration aufzeichnet und Änderungen dort vermerkt. Einzelheiten zu Plug-and-Play in der gleichnamigen Datei.

Teil 4 Das Bios Update

Eine Vorbemerkung. Obwohl das Bios Update vergleichsweise einfach ist und bei Beachtung der Herstelleranweisungen auch sicher funktioniert, sollte man es nur ausführen, wenn man es braucht, z.B. weil das alte Bios neue Eigenschaften von neuen Prozessoren oder Festplatten nicht kennt. Voraussetzung ist, dass das Bios in einem Flash-Eprom- Baustein gespeichert ist.

Zum Update des Bios braucht man eine Diskette oder CD-ROM mit dem Upload Programm oder das von der Internetseite des Mainboard Herstellers geladene Programm und das Upload-Programm, das Handbuch des Mainboard in dem beschrieben ist, wie das Update erfolgt und welcher Jumper entfernt und wieder aufgesetzt werden muss und das eigentliche Update, das man vom Händler oder aus dem Internet erhalten kann. Wichtig ist auch, dass die "alten" Bios-Einstellungen alle ausgedruckt oder abgeschrieben werden. Eine gute Adresse im Internet für Bios-Update ist die englische Site: http://www.wimsbios.com

Welche Bios-Version Sie verwenden sehen Sie beim Start des Rechners, den Sie mit der Halt (Pause)-Taste anhalten können.

Dann startet man von einer DOS Diskette oder einer angefertigten CD-ROM , keinesfalls das Update unter Windows, NT oder OS/2 ausführen und bei Start über die Diskette keinen Speichermanager verwenden. Meistens schreiben die Hersteller vor, dass ohne Autoexec.bat und Config.sys gebootet werden soll damit sichergestellt wird, dass kein Memory Manager wie Himen.sys oder EM386.EXE geladen wird. Aber auch hier sind unbedingt die Herstelleranweisungen zu beachten, die fast immer englisch sind. Nach Aufruf des Programms besteht meist die Möglichkeit das "alte" Bios zu sichern, was man unbedingt tun sollte. Danach wird entsprechende dem Handbuch ein Jumper gezogen oder auch nicht oder eine Setup-Einstellung geändert und danach mit dem Update des neuen Bios begonnen. Ist dieses beendet wird entsprechend dem Handbuch der Jumper wieder aufgesteckt oder die Setup Einstellung zurück geändert..

Wird während des Setup eine Warnung gezeigt, so überprüft man noch einmal die Jumpereinstellungen und wiederholt das Setup.

Damit ist das Update beendet und der Rechner kann, nach dem Entfernen der Diskette neu gestartet werden.

Einstellung der Bios Setup-Werte

Alle Bios Einstellungen sind nach dem Update nun im Standard Modus. Ist dies nicht der Fall oder erfolgt eine Fehlermeldung, so ist zunächst das Standard Setup mit dem Menüpunkt "Load Bios Default" zu laden. Es werden nun die alten Einstellungen einzeln verglichen und eingestellt, danach eventuelle neue Menüpunkte überprüft. Wurden die alten Werte nicht aufgezeichnet, so lädt man zuerst die Standard Default Daten, setzt die Festplattendaten ein oder verwendet "Automatisch", speichert, startet den Rechner neu und testet ihn. Ist der Test erfolgreich, so ruft man das Bios Setup erneut auf und lädt nun "Performance Default" und wiederholt das Einsetzen der Festplattendaten und die Prüfung, um anschließend individuelle Verbesserungen vorzunehmen

Bitte Beachten: Besonderen Funktionen auf dem Mainboards wie USB, Modem und Grafikkarten, müssen auf jeden Fall überprüft werden, wenn diese im Rechner vorhanden sind.

Teil 5 Fehlermeldungen, was tun?

Bios Checksum Error Diese Fehlermeldung kommt, wenn im CMOS gespeicherte Inhalte verloren gegangen sind. Mit Laden der Setup Default Daten (siehe dort) kann, die Fehlermeldung beseitigt werden, man erhält aber nicht die optimalen Werte, tritt der Fehler erneut auf, ist die Batterie zu erneuern (siehe Teil 2).

Hardware Monitor Found an error Zuerst einmal die Fehlerursache (Erwärmung , Ventilatorausfall) feststellen und beseitigen. Konnte der Fehler nicht ermittelt werden, die ATX Setup Einstellungen (siehe dort) ändern.

Teil 6 Passwortprobleme

Das Passwortproblem ist leicht zu beschreiben: Bios Passwort vergessen oder unbekannt und nicht geht mehr, aber es gibt Hilfe. Suchen Sie im Rechner die Batterie meist eine Knopfzelle. Entfernen Sie bei ausgeschaltetem - vom Netz getrennten - Rechner die Batterie vollständig für die Dauer von 3 Minuten. Danach setzen sie die Batterie wider vorsichtig ein. Ein Abbrechen das Haltevorrichtung macht die Hauptplatine unbrauchbar. Schalten Sie den Rechner ein gehen Sie sofort in das Bios und laden Sie das Bios Setup und überprüfen Sie die Einstellungen.

Danach ist das Bios ohne Passwort. Sie können eine Neues eingeben. Aber nur, wenn Sie denken, es sei unbedingt notwendig.

Teil 7 Tricks und Tipps

Für das Award Bios gibt es ein DOS-Programm namens Modbin, dass von Award an Platinenhersteller geliefert wird um das Bios anzupassen. Damit ist es aber auch möglich sich ein Bios Update vor der Installation anzusehen in dem man die Datei in das Modbin-Verzeichnis kopiert. Zu finden ist die Datei über Suchmaschinen MODBIN.ZIP

Teil 8 Andere Bios-Webseiten, die ich emfehlere

Quellennachweis:

Georg Schnurer: Bios, Artikel in ct 1/96 S.260, ct 3/97 S.344, ct 4(97 S: 403 Jürgen Hayer: Bios-Tuning, Artikel in PC Professionell 12/96 Seite 242


Die Webseite wurde 1998 erstellt und bis 2007 ständig erweitert, Sie wurde nungeprüft aber nicht erweitert;--Walterscheffel 10:10, 2. Nov. 2010 (UTC) die erforderliche Erweiterung auf die aktuellen Bios Befehle und WinBios erfolgen, wenn möglich, 2011

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