Datensicherung, Strategie und Planung


Datensicherung, Strategie und Planung

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Wir kennen viele Computerbenutzer, die die Notwendigkeit der Datensicherung eingesehen haben, aber sich niemals ernsthaft mit Datensicherung befasst haben, bis, ja bis eine der vielen Möglichkeiten Daten zu verlieren eingetreten ist. Die erste Festplatte gab ihren Geist auf und war nur mit hohen Kosten wieder herzustellen. Versehentlich wurde Etwas gelöscht, das mit viel Arbeit erstellt wurde,eine Wiederherstellung war unmöglich. Durch Viren wurde eine wichtige Datei beim Virus entfernen zerstört:

  • Es wurde versehentlich eine alte Version auf eine Neue kopiert.
  • Das Notebook war heruntergefallen und viele Daten wurden zerstört.
  • Der Möglichkeiten für schmerzliche Verluste gibt es viele. Trotz dem werden die Meisten erst durch Schaden klug.

Aber es gibt auch Fehler und Unbedachtheiten im Umgang mit Festplatten, die zum Datenverlust führen können, darum handelt ein Abschnitt am Ende von den vermeidbaren Fehlern und den Möglichkeiten defekte Festplatten wiederherzustellen.

Ein weiter Gesichtspunkt ist die Lebensdauer von Festplatten, die mit "MTBF" (Mittlere Lebensdauer) mit 70.000 bis 100.000 Stunden angegeben wird, was einer Zeit von über 10 Jahren bei idealen Bedingungen entspricht. Es ist damit jedoch nicht auszuschließen, dass eine Festplatte nach 2 Jahren defekt wird. Eine eventuelle Garantie umfasst niemals die Daten.

Was soll gesichert werden?

Was soll gesichert werden? Um das zu betrachten unterscheiden wir 2 große Gruppen. Programme, die gekauft werden und von denen man Disketten oder eine CD-ROM besitzt und Daten, die von uns selbst erstellt werden, wie zum Beispiel Briefe mit der Textverarbeitung und Tabellen mit der Tabellenkalkulation oder Datenbanken mit dem Datenbankprogramm. Neuerdings muss wohl als dritte Gruppe, die aus dem Internet geladenen Dateien beachtet werden. Obwohl diese Dateien erneut geladen werden können, ist Vorsicht angeraten. Das neu Laden kann schwierig sein, weil die Dateien durch Neue ersetzt wurden oder durch Änderungen auf der Webseite nicht mehr vorhanden sind oder die Webseite nicht mehr besteht. Nach der Installation speichere ich daher die geladenen Dateien in einem weit untergliederten Verzeichnis "Neu Programme".

Programme sichern:

Natürlich können wir sagen: " Da wir Programme auf Disketten und CD-ROM besitzen, brauchen wir sie nicht zu sichern". Das wäre aber nur die halbe Wahrheit. Denn nicht nur Betriebssysteme sonder auch viele Programme werden dem Rechner nach der Installation angepasst und erzeugen dabei Dateien, deren Verlust besonders schmerzlich wäre. Man denke an Registrierung, mühsam erarbeitete Funktionsparameter usw. Ein Thema für sich sind die Dateien der Betriebssysteme wie Windows . Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die Installation von Programmen meist bedeutet, dass Daten bei Windows in die Registry geschrieben werden und / oder Dateien und Informationen in "Dokumente und Einstellungen" und / oder Dateien in das Windowsverzeichnis kopiert werden. In allen diese Fällen genügt ein einfaches Kopieren der Programme nicht. Ein anderes Thema sind Programmergänzungen und Verbesserungen. Wird das Programm neu installiert, so müssen alle diese ebenfalls neu installiert werden, was aber eine gute Dokumentation und zusätzlichen Aufwand bedeutet.

Daten sichern:

Hier ist es ganz klar, der Source Code des Programmierers und die Daten der Buchhaltung oder der Artikel oder die Doktorarbeit stellen Werte dar, deren Verlust einer Katastrophe nahe kommt. Aber auch Bilder,Videos und Filme. selbst erstellte oder von Anderen erhaltene. sollten gesichert werden. Auch die Musik. die kostenlos oder gegen Gebühr geladen wurde, gehört zu den zu sichernden Werten. Also, alles spricht für eine regelmäßige Sicherung der wertvollen Daten.

Alles sichern:

Ist eine Möglichkeit die Entscheidungen spart, was gesichert werden soll, relativ viel Zeit und Speicherplatz benötigt und gut geplant sein muss. Sie kann fast alle anderen Sicherungen ersetzen aber nicht die kurzfristige Sicherung aktiver Daten. Eine Gesamtsicherung aller Daten von einer oder von allen Festplatten oder Partition, erfordert spezielle Programme, die meist ein "Image" erstellen.

Wo oder auf was sichern?

Generelle Überlegungen zum Speicherort

Der eigene Rechner steht oft dabei im Vordergrund. Dabei sollte man bedenken, dass das Sichern auf die gleiche Festplatte eigentlich keine Sicherung ist, denn mit Festplattenproblemen geht Original und Sicherung verloren. Es sollte also mindestens eine andere Festplatte sein.

  • Sicherheit: (+)
  • Erreichbarkeit: ++

Informationen über das Angebot von Festplatten finden Sie hier: http://inkpool.de/kat/festplatten_276/

Ein Netzwerkrechner ist eine gute Möglichkeit, wenn er im eigenen Einflussbereich liegt

  • Sicherheit: ++
  • Erreichbarkeit: ++

Eine externe Festplatte mit USB 2 oder 3 Anschluss, ist ein empfehlenswertes Medium. Andere Anschlussarten wie S-ATA oder Firewire, erlauben evtl. einen höheren Datendurchsatz, haben aber den Nachteil, dass sie nicht so weit verbreitet sind wie USB. So ist es jedenfalls 2009. Die externe Festplatte kann schnell und einfach mit dem Computer verbunden und wieder entfernt werden. Sie kann so zum Schutz besonders kritischer Daten leicht in einem Tresor aufbewahrt werden. Die Kapazität ist einfach durch eine weitere externe Festplatte zu erweitern. Für Anwender mit einem kleinen Netzwerk sind auch Geräte mit Netzwerkanschluss (RJ45) interessant.

  • Sicherheit: +++
  • Erreichbarkeit: +++

Informationen über das Angebot von externen Festplatten finden Sie hier: http://inkpool.de/kat/festplatten-extern_278/

Auf DVD, CD-ROM und USB-Sticks und Speicher-Karten. gleichen in Vielem den externen Festplatten; ihr Vor-und Nachteil ist die geringere Speicherkapazität. Daher steht bei Ihnen die Mitnahme mehr im Vordergrund und zu gleich die Sicherung spezieller Daten. Bei der Sicherheit ist der Vorteil der Kleinheit ein Nachteil wegen des Verlust Risikos.

  • Sicherheit:++
  • Erreichbarkeit: +++

Informationen über das Angebot von DVD+CD-ROM Laufwerken finden Sie hier: http://inkpool.de/kat/laufwerke_115/ Informationen über das Angebot von DVD+CD-ROM Rohlingen finden Sie hier: http://inkpool.de/kat/rohlinge_357/ Informationen über das Angebot von Speichermedien finden Sie hier: http://inkpool.de/kat/speichermedien_14/

Auf spezielle Speichergeräte: Bandgeräte und Band ähnliche Festplattengeräte bieten sich insbesondere bei großen Datenmengen und einer schnellen automatischen Speicherung an.

  • Sicherheit:+++
  • Erreichbarkeit: +++

Informationen über das Angebot von Bandgeräten ( Streamer) finden Sie hier: http://inkpool.de/kat/bandlaufwerke_307/ Informationen über Streamer-Bänder und Zubehör; http://inkpool.de/kat/streamerband_423/

Im Internet: Eine neue Möglichkeit, bei der man Vor- und Nachteile sorgsam abwägen muss. Immer mehr große und kleine Firmen bieten kostenlos oder für vergleichsweise geringe Gebühren Speicherplatz im Internet an. Was zu beachten ist: Die Firma: wie sicher ist ihr Weiterbestand und Gewährleistung von Vertraulichkeit? Der Speicherplatz: ist er groß genug und nicht für den Austausch mit Anderen ausgelegt bzw. wie ist die Trennung zwischen beiden Bereichen. Wie einfach ist die Übertragung der Daten und die Übertragungsgeschwindigkeit?

  • Sicherheit: + +? +?
  • Erreichbarkeit: + + +?

Wo mit sichern?

Das Angebot an Sicherungssoftware ist so groß, dass es Jedem leicht möglich ist den ihm angemessenen und von ihm gewünschten Sicherungsablauf zu finden. Anstelle einer Aufstellung sollen die Auswahl-Kriterien aufgeführt werden:: Man kann unterscheiden zwischen: A.) der individuell festgelegt Auswahl-Sicherung, die manuell oder automatisch ausgeführt wird und B ) der Gesamtsicherung die von Festplatten oder Systemen durchgeführt wird. Selbstverständlich gibt es sowohl Programme die A+B ausführen, wie auch Spezialisten, die die Daten einzelner Programme wie auch Verzeichnisse sichern. Unter A ) gehören Programme, die als Spezialisten für bestimmte Dateien oder bestimmte Programme arbeiten als auch Programme die sich auf bestimmte Arbeitsweise spezialisiert haben. Einen Überblick über die Vielseitigkeit des Angebotes geben mit CA und EMC zwei Firmen: http://www.computer-pool.de/kat/backup-programme_168/31213514e32462e391003485d1b7dd1e

Tecchannel bietet einen Überblick über die besten Windows-Programme: http://www.tecchannel.de/storage/backup/454167/backup_tools_windows_download_freeware_datenverlust_datensicherung/

Winload bietet einen guten Gesamtüberblick: http://www.winload.de/kurzbeschreibung.php?q=Datensicherung&parent_kat=all&shoparea=0

Spezielle Programme zur Gesamtsicherung, die auch mit Steamern und ihrer Software möglich ist, sind unter Anderem: Norton-Ghost, Paragon Drive Backup, Acronis True Image (Ab Version 11 auch sektorweise Sicherung)

Eine besondere Art der Gesamtsicherung ist die Sektorweise Sicherung, bei der Festplatten mit allen Sektoren, als auch nur mit den belegten Sektoren gespeichert werden. Dabei spielt der Datenzustand keine Rolle, es erfolgt eine wirkliche Gesamtsicherung, was bedeutet, dass vorher alle temporären und unnötigen Dateien gelöscht werden sollten und eine Defragmentierung empfohlen wird. Sowohl einzelne der für die Gesamtsicherung genannten Programme, wie auch Spezialisten führen diese Sicherung durch.

Wie sichern?

Besondere Strategien für Einzelsicherung

Unterstellen wir nun einen Anwender, der einen längeren Artikel oder ein Buch schreibt, für diesen ist beinahe selbstverständlich, dass er diese Dateien zusätzlich auf Disketten oder einen anderen Datenträger (Wechselfestplatte) sichert. Das kann wiederum zum Beispiel einfach durch die Textverarbeitung und "Speichern unter" erfolgen. Es ist aber auch möglich diese Dateien durch ein Packprogramm, wie zum Beispiel WinZip, das sie auch in vielen Foren und im Internet finden, in einer gepackten Datei auf Datenträger zu speichern. Was nicht nur den Vorteil der Platzersparnis bringt, sondern auch in der Handhabung. Es können beispielsweise schnell und einfach einzelne oder mehrere Dateien auf Festplatte zurück gespielt, oder eingefügt, oder erneuert oder gelöscht werden.

Das gleiche ist denkbar für Dateien, die nicht mehr aktuell benötigt werden und die so ausgelagert werden um die Festplatte zu entlasten.

Die zusätzlich Sicherung der Dateien des Betriebssystems ist vor allem für die von Bedeutung, die gerne am System etwas verändern, während es für den Benutzer, der einen Rechner kauft und niemals verändert ohne Bedeutung ist. Bei diesem Thema müssen wir uns mit einer Reihe von Einzelproblemen beschäftigen.

Das Archivbit

Zu nächst etwas technisches das allerdings nur für Windows zutrifft. Windows Dateien besitzen Datei-Attribute, wobei uns hier A, das Archivbit interessiert. Dieser Archivbit wird bei Erstellung der Datei gesetzt und bei jeder Änderung erneuert. Man kann so, wenn man bei einer ersten Sicherung das Archivbit löscht, in der zweiten Sicherung nur alle Dateien sichern, die wieder ein Archivbit haben. Ohne Berücksichtigung des Archivbit ist eine Unterscheidung ob geändert oder nicht nur durch Vergleich der Daten möglich. Einige Sicherungsprogrammen sichern nach diesem Verfahren bieten aber oft das Archivbit - Verfahren zusätzlich an.

Allgemein gültig: Die Sicherungsarten:

Bezogen auf die ausgewählte Datengruppe Verzeichnis, Partition oder Festplatte kann man 3 Sicherungsarten unterscheiden:

# Die Gesamtsicherung sichert alle Daten.

# Die inkrementelle Sicherung enthält nur die Daten die sich seit der letzten Sicherung verändert haben oder die neu hinzugekommen sind. Zur Wiederherstellung muss die Gesamtsicherung und alle inkrementellen Backup zusammen, lückenlos, zur Verfügung stehen. Das inkrementelle Backup stellt eine Ergänzung der Gesamtsicherung dar und ist alleine nicht zu verwenden.

# Das differentielle Backup dagegen stellt die seit der letzten Sicherung geänderten oder neuen Daten in einer selbstständigen Datei zur Verfügung. Es ermöglicht so nur die seit dem Erstellungszeitpunkt der letzen Sicherung neuen oder geänderten Dateien wieder herzustellen.

Windows Programme allgemein

Windows Programme haben eine Schutzfunktion für aktive Programme, die auch verhindert, dass diese gesichert werden, gute Sicherungsprogramme fertigen eine Fehlerliste aus der man ersehen kann, welche Dateien nicht gesichert wurden. Diese muss man gegebenenfalls zusätzlich sichern. Neuere Programme verwenden einen Trick. Sie kopieren diese Dateien in ein temporäres Verzeichnis und sichern sie von dort. Aber in jedem Fall sollte man die Fehlerliste prüfen und die nicht gesicherten Dateien, die besonders wichtig sind, manuell sichern. Eine Überlegung wert ist auch ein Linux-Programm wie Knoppix http://www.knoppix.org/, das von einer CD-ROM oder DVD gestartet werden kann, zu verwenden um Windows zu sichern.

Windows 2000 , XP und Vista

Enthält ein sehr gutes Sicherungsprogramm, das auf Festplatten, Wechsellaufwerke und Bandlaufwerke Systemdateien, Dateien, Verzeichnisse oder Laufwerke sichert. Es ist jedoch zu beachten, dass dieses Programme nicht kompatibel zu der vorhergehenden und nachfolgenden Windows-Version sind. Einzelheiten dazu finden Sie auf den Webseiten der einzelnen Windows-Ausgaben.

Sicherung der Registrierungsdaten

Vor jeder Änderung sollte man unbedingt die Registrierungsdaten sichern, das geht schnell und einfach so:

START >> Ausführen "Regedit" >> Registrierung >> Registrierungsdaten exportieren >> Dateinamen eingeben (ohne Endung) >> Verzeichnis wählen>> Alles ankreuzen >>Speichern.

Zweckmäßiger Weise wird vorher ein Verzeichnis "Sicher" auf einer Festplatte angelegt und dieses ausgewählt. Mit Winzip oder anderen Packern können die Daten, dann so komprimiert werden, dass sie auf eine Diskette oder anderen externen Datenträger passen. Zurückspielen ist ebenso einfach. Anstelle exportieren, importieren wählen und sinngemäß vorgehen. Der Vorgang wird am Ende bestätigt. Mit diesen Option entsteht eine Datei, die nicht vom Windows benutzt wird und die so auch problemlos gesichert werden kann.

Eine generelle Überlegung

Was nütz eine Sicherung wenn Windows nicht mehr funktioniert? Sehr wenig, denn das Windows Sicherungsprogramm wird benötigt um die Sicherung zurück zu spielen. Programme für Gesamt-Sicherung bieten die Möglichkeit von der Programm CD-ROM oder DVD zu starten oder eine derartige CD-ROM oder DVD anzufertigen. Ist diese nicht vorhanden, so kann Windows von der DVD oder CD neu installiert werden, die Sicherungssoftware neu installiert werden und dann die Sicherung zurück übertragen werden. Das heißt aber auch dass die Sicherungssoftware beziehungsweise die Installationsdateien oder die Datenträger mit der Software sicher aufbewahrt werden müssen. Denn Sie haben keine Sicherheit dass eine neue Version der Sicherungs-Software, dann wenn Sie sie benötigen, noch die Sicherungen der Vorversion bearbeiten kann.

Datensicherung bei bestimmten Programmen:

Generell ist zusagen,dass eine ganze Reihe von Programmen gibt die sich mit der Sicherung der Daten von speziellen Geräten und Anwendungen beschäftigen unter " Wo sichern " finden sie diese auch in den Gesamtdarstellungen verzeichnet.

Outlook und Outlook Express
Bei diesen Programmen sind die Dateien in die Programme weit gehend integriert, was eine Datensicherung besonders notwendig macht. Die Programme haben eine Datensicherungs-Funktion und eine Export- Import-Funktion, die ebenfalls zur Sicherung verwendet werden kann. Schließlich hilft auch das "Suchen" nach *.pst Dateien, dazu eine individuelle Sicherung durchzuführen. Wichtig ist die Sicherung auch, weil ältere E-Mails automatisch entfernt oder in eine Archiv-Datei verschoben werden, so dass eine Wiederherstellung, unabhängig von anderen Problemen, notwendig werden kann. Es gibt spezielle Programme zu Sicherung der Outlook und Outlook Express Daten. Diese sind aber meist kostenpflichtig.

Andere E-Mail-Programme
Auch bei anderen E-Mail-Programmen muss man sich unbedingt um die Sicherung kümmern und zu den Möglichkeiten die Hilfe- und Readme-Dateien befragen. Wie für Outlook und Outlook Express gibt es auch für die alternativen Mailprogramme Backuptools. Eines der bekanntesten für den Mozilla Thunderbird ist Mozbackup.Dieses kostenlose Tool sichert sowohl die Dateien von Thunderbird, als auch die des Browsers Firefox.

Gesamt Datensicherung und Strategien

Bei der Gesamt-Sicherung wird - wie schon gesagt - meist eine Image-Datei angelegt, das heißt das gesamte Verzeichnis, Partition oder Festplatte wird in nur eine Datei gepackt. Die Datei gibt den Zustand im Augenblick der Sicherung wieder. Da diese Sicherung eine gewisse Zeit beansprucht in der der Computer, wenn auch oder nur das Betriebssystem gesichert wird, nicht zu verwenden ist, kann die Sicherung an einem beliebigen Zeitpunkt, am besten vor dem Herunterfahren des Rechners, begonnen werden. Moderne Programme wie Acronis True Image erlauben das bequeme Weiterarbeiten während der Sicherung (auch des Betriebssystems!), sowie ein zeitgesteuertes Backup.

Die Gesamtsicherung sollte in erster Linie dann Erfolgen, wenn der Rechner in einem gesunden, funktionierende Gesamt Zustand ist. Wenn die Üblichen Möglichkeiten wie das zurück gehen auf einen früheren Zustand nicht mehr helfen könnte dann der Ausgangszustand wiederhergestellt werden, was allerdings nur dann sinnvoll ist wenn die Daten an anderen Stelle aktuell gesichert sind. Zur Beseitigung eines Virenbefalls ist die Gesamtsicherung nur mit Einschränkungen geeignet. In jedem Fall muss vorher eine Vollständige Virenbeseitigung durch geführt werden, bevor die Rücksicherung beginnt.

Es bietet sich auch eine Kombination von Einzel und Gesamtsicherung oft an Währen für das Laufwerk mit dem Betriebssystem sich eine Gesamtsicherung anbietet, kann für Daten eine tägliche oder noch Zeit nähere Datenversicherung sinnvoll sein. Es ist zum Beispiel möglich die Daten in kurzen Abständen zugriffsgerecht zu sichern und dazu eine Gesamtsicherung der Daten in längeren Abschnitten um sie sicher aufzubewahren und die Änderungszustände zu behalten.

Zusammenfassung und Hinweise

Es kommt auf die eigen Vorhaben, Wünsche und Möglichkeiten an.

Was man aus den vorhergehenden Wie, Wo, Was, Abschnitten gelernt haben kann ist, dass es fast alles gibt um zu sichern und die Möglichkeiten der Sicherungsprogramme alles bieten was man braucht. Die Scala reicht von der Sicherung der Daten spezieller Programme bis zur Sicherung von einzelner Datengruppen über die Sicherung vom Partition und Festplatten bis zur Sicherung der Daten es ganzen Rechners.

Das Wichtigste ist daher, dass man sich fragt, warum und wie brauche ich eine Datensicherung. Wer kann alles an meinen Computer und an meine Daten? Dazu sollte nicht nur die Computer-Sicherheit sind auch Einbruch und Verwüstung ins Auge gefasst werden- Wie sicher bin ich gegen Angriffe aus dem Internet? Sicher ist Jemand, der nur gelegentlich im Internet auf bekannten Seiten surft weniger gefährdet als Jemand , der eine eigene Website betreibt und viel im Internet surft - beides in Relation zu den eigenen Sicherheits-Vorkehrungen.

Welches sind meine wichtigsten Daten und wie möchte ich sie sichern.

Die dritte Frage die man sich vorlegen sollte ist, wie kann ich die benötigte Sicherung durchführen und zwar so, dass sie auch mit absoluter Gewissheit wirklich durchgeführt wird?

Information ist dabei das Wichtigste, welches Programm bietet mir was ich brauche. Nach dem Lesen der Programm-Beschreibungen, kann man sicher eine Vorauswahl treffen und, da es in vielen Fällen eine Demoversion gibt, das Produkt vor dem Kauf testen. Da man lange Zeit mit dem Sicherungs-Programm arbeitet lohnt sich etwas Aufwand bestimmt.

Eine Sicherung , die nicht erprobt wird ist keine Sicherung.

Dieser Satz ist wirklich wahr, wenn auch unbequem. Aber viele die fleißig eine lange Zeit gesichert hatten, haben im Erstfall festgestellt, das sie die Sicherung nicht verwenden konnten. Also testen Sie das gewählte Sicherungsprogramm und die geplante Sicherungsform durch das Durchführen einer kompletten Sicherung und besonders wichtig: spielen Sie Sicherung zurück. Auch eine Gesamtsicherung muss so getestet und zurück gespielt werden. Die heutigen großen Festplatten sollten dies ohne Probleme ermöglichen. Gegebenenfalls ändern Sie danach die Einstellungen und wieder holen Sie den Test. Erst wenn alles, wie geplant, funktioniert und wie erforderlich wieder hergestellt werden kann, können Sie mit der Sicherungsroutine beginnen. Moderne Programme bieten auch eine Verifizierung der Backups an. Damit ist weitestgehend sichergestellt, das die Backups funktionsfähig sind.

Was Sie noch beachten müssen.

Wenn eine neue Version der Sicherungsprogrammes erscheint und Sie es verwenden wollen, so müssen Sie prüfen, dass damit das Wiederherstellen Ihrer Date auch funktioniert. Wenn es eine neue Windows-Ausgabe gibt und Sie diese verwenden wollen, so müssen Sie prüfen ob Ihre Sicherungsprogramme auch unter dem neue Windows funktionieren .Ist dazu eine neue Programmversion notwendig, gilt das vorher gesagte.

Weitere Hinweise und Tipps

Eine Überlegung zur generellen System-Organisation im Hinblick auf die Sicherung.

Obwohl dies nur mit Einschränkungen gilt gehen wir davon aus, dass das Betriebssystem und alle Programme bei einem Systemzusammenbruch neu installiert werden können. Über Einschränkungen dabei sprechen wir später. Unersetzbar sind jedoch alle Dateien, die man selbst erstellt hat. Dabei ist egal ob man mit Word schreibt, mit Paintshop malt, Fotos und Filme bearbeitet, Flowcharts zeichnet, eine E-Mail Korrespondenz führt, programmiert oder Internet-Seiten erstellt.

An dieser Stelle von uns ein Einrichtungsvorschlag. Wir setzen voraus, dass eine Festplatte im Rechner ist, die in die Partitionen c:\, d:\, e:\ unterteilt ist. Idealerweise, verwendet man aber eine zweite Festplatte. Eine Benennung könnte folgendermaßen aussehen: c:\ - System, d:\ - Anwendungen, e:\ - Daten. Alle "Eigenen Dateien" befinden sich auf der Festplatte oder Partition e:\ (Daten) Bei der Installation von Programmen ist darauf zu achten, dass sie an richtiger Stelle installiert werden (d:\ Anwendungen) und dass sie so eingerichtet werden, dass sie ihre Daten auf e:\ speichern.
Auf e:\ befinden sich auch "Neue Programme". In "Informationen" werden alle wichtigen Informationen aus dem Internet und allen anderen Quellen gespeichert. In "Neue Programme" kommen alle Updates und Programme, die aus dem Internet downgeloaded wurden. Nicht jedoch Programme, die auf CD/DVD oder Diskette vorhanden sind.
Die Sicherung dieses Laufwerks erfolgt auf 3 Wegen. Verzeichnisse in denen aktuell gearbeitet wird, sichert man komplett täglich auf eine externe Festplatte mit einem speziellen Programm wie z.B. "TrayBackup" das 1:1 die geänderten und neuen Dateien kopiert. Wöchentlich wird das Laufwerk auf einen zweiten, vernetzten Computer in der gleichen Konfiguration übertragen und monatlich gepackt auf eine CD/DVD kopiert. Damit ist eine tägliche aktuelle Sicherung gewährleistet, sowie ein wöchentliches Duplikat und eine monatliche Sicherung der Änderungszustände.

Damit findet mit sehr geringem Aufwand eine komplette Sicherung aller eigenen Dateien statt und man kann sofort, falls notwendig am zweiten Computer arbeiten. Aber auch den ersten Computer nach Neuinstallation des Betriebssystems, der wichtigsten Programme, aller Updates aus "Neue Programme" relativ schnell wieder in Betrieb nehmen. Nun hat nicht jeder einen zweiten Rechner zur Verfügung. Hier bietet sich ein sog. NASLaufwerk an, welches per Netzwerkabel an den Rechner angeschlossen wird.

Je nach Geldbeutel und Wichtigkeit der Daten lohnt die Anschaffung von Systemen ab zwei Festplatten, die zu einem "RAID" Verbund (z.B. Raid 1 = Spiegel) konfiguriert werden können. Dies erhöht die Datensicherheit zusätzlich.

Tipp: Ein Zweitrechner lässt sich aus übriggebliebenen Teilen nach einer Rechneraufrüstung zusammen bauen.

Eine Lösung für 2000, Windows XP, Windows Vista und Windows 7 mit großem Änderungsanfall und großen Festplatten.

Bei Windows ist die Beseitigung installierter Programme oft problematisch. Wenn viele Programme deinstalliert werden verbleibt, weil die Deinstallation oft nicht vollständig ist, viel Datenmüll. Der Vorschlag geht dahin, die gesamte Festplatte (bzw. Partition) c:\ nur für das Betriebssystem zu reservieren und die komplette Festplatte in ein Verzeichnis einer anderen Festplatte oder Partition zu sichern. Nennen wir sie E:\SICHER. Dies wird durch sog. Imagingsoftware (wie z.B. Acronis True Image oder Norton Ghost) die Abbildungen erstellen und die Sektorweise kopieren ermöglicht, da diese auch in Intervallen oder nach anderen Gesichtspunkten gesteuert, arbeiten. Ein einfaches kopieren des Inhalts von c:\ ist nicht möglich, da Windows auf bestimmte Dateien Zugriff hat und diese sperrt (Ausnahme: Rechner wird von einer Win PE CD gestartet). So existiert das komplette Betriebssystem zweimal im Rechner. Werden nun probeweise Programme installiert, so erfolgt dies wie üblich auf c:\ Sollen diese Programme gelöscht werden, so wird das Backup aus E:\SICHER auf c:\ zurück gesichert.

Soll eines, oder sollen mehrere Programme behalten werden, so werden diese in ihre endgültige Position nun neu installiert und c:\ per Imaging Software erneut nach E:\SICHER gesichert. So ist eine stets funktionierende Kopie der aktuellen Version des Betriebssystems in E:\SICHER und auf Fehler und Probleme kann man mit dem Zurückspielen der funktionierenden Kopie antworten. Diese Lösung ist insbesondere zu empfehlen, wenn öfters Shareware Programme und Testversionen geprüft werden.

Eine einfache Platzersparnis kann man durch das Anlegen eines entsprechend großen komprimierten Laufwerkes erreichen, was aber heute mit großen Festplatten überholt ist. Die ab Windows ME eingeführte Systemwiederherstellung kann diese Operation ersetzen. Es ist jedoch erforderlich, dass man sich mit den Möglichkeiten und der Konfiguration dieser Möglichkeit intensiv beschäftigt. Tut man dies, so bietet die Systemwiederherstellung hervorragende Möglichkeiten. Beschäftigt man sich nicht rechtzeitig mit ihr, so ist eine ihrer tückischsten Eigenschaften, dass sie, wenn man sie braucht, nicht funktioniert.

Eime andere Möglichkeit die man sich ansehen sollte sind die Schattenkopien die ab Windows Vista für alle Festplatten einstellbar ist und auch dort wie die Systemwiederherstellung verwendet wird. Eine weitere Möglichkeit wäre das installieren einer sog. Virtuellen Maschine (z.B. den kostenlosen Microsoft Virtual PC 2007), in der ein Windows zum testen installiert wird.

CD-ROM / DVD Brenner zur Sicherung verwenden.

Die CD-ROM und DVD wird bei Brenner-Preisen bis unter 30,00 EUR immer interessanter, auch für die Datensicherung. Anfangs hatten die Brenner mit einem Phänomen Namens „Buffer underrun“ zu kämpfen. Dabei wurde der Datenstrom vom PC zum Laufwerk unterbrochen. Die Gründe hierfür sind vielerlei. Meist lag es an der (mangelnden) Geschwindigkeit der Festplatte, oder daran dass der Anwender währenddessen weitergearbeitet hat und die Festplatte mit den Zugriffen überfordert war. Zwischenzeitlich sind die Platten schnell genug und die Brenner haben eine Funktion, die einen Buffer underrun verhindert.

Es gibt seit längerem die Möglichkeit, durch das Betriebssystem oder Programme, auch CD-ROM und DVD wie Festplatten zu beschreiben. Die Rohlinge werden zunächst "formatiert", was sehr schnell geht. Dann können Dateien und Verzeichnisse auf den Rohling wie auf eine Festplatte geschrieben und auch wieder zurückkopiert werden. Das Stichwort hierzu lautet „Packet-Writing“. Bevor sie jedoch auf anderen Rechnern gelesen werden können ist ein "Abschließen" als zusätzlicher Arbeitsgang erforderlich, es sei den der entsprechende (UDF) Treiber ist auch auf dem anderen Rechner installiert. Da nach dem "Abschließen" der abgeschlossene Abschnitt nicht mehr verändert werden kann und ein weiteres Beschreiben nur unter nicht unbeträchtlichem Platzverlust möglich ist, ist das richtige "Abschließen" eine Überlegung wert. Wird ein wiederbeschreibbarer Rohling verwendet (RW) kann dieser erneut formatiert und beschrieben werden. Leider ist diese Art des Handlings sehr fehleranfällig, da die Rohlinge trotz gegenteiliger Werbeaussagen der Hersteller oftmals nach wenigen Schreibvorgängen nicht mehr verwendet und im schlimmsten Fall nicht mehr vom Laufwerk gelesen werden können.

Ab Windows XP ist eine Brennfunktion integriert, die die Möglichkeit bietet Daten und Verzeichnisse mit "Senden an" an den Brenner zu schicken. Die Daten werden zunächst von Windows auf der Festplatte zwischengespeichert (caching), in einem über Menü aufrufbaren zweiten Arbeitsgang auf den Rohling geschrieben und anschießend aus dem temporären Verzeichnis gelöscht. Alternativ zieht man die zu brennenden Dateien und Ordner per Drag&Drop auf das Laufwerkssymbol des Brenners.

Werden Dateien aus verschiedenen Verzeichnissen gesichert, ist es zweckmäßig die Dateien zunächst auf einer Festplatte in einem dafür erstellten Ordner zu sammeln.

Gefahren bestehen bei Systemdateien, die zum Zeitpunkt der Sicherung vom System verwendet werden. Ferner bei Dateien, die in defekten Sektoren gespeichert sind, weshalb eine vorhergehende Prüfung der Oberfläche empfehlenswert ist.

Zur Sicherung der Betriebssystempartition empfiehlt sich auch hier eine Imagingsoftware, da diese die Daten automatisch auf mehrere Rohlinge, die nach Aufforderung eingelegt werden, verteilt.

Ein Tipp: Einige Brenner (vor allem ältere Modelle) beschreiben nicht alle Arten von Rohlingen, meist entweder nur – R/RW oder nur + R/RW. Achten Sie beim Einkauf auf die richtige Sorte.

Umgang mit Datenträgern, Datenrettung

Vermeidbare Fehler im Umgang mit Datenträgern

Denken Sie immer daran, dass nur im geparkten Zustand, wenn der Rechner abgeschaltet ist, sich die Plattenköpfe in einer sicheren Position befinden. Zu allen anderen Zeiten, schweben sie auf einem dünnen Luftpolster über den Plattenoberflächen.

Was sie vermeiden sollten:

Bei dem Einbau der Festplatten: nur "Metalloberfläche nach oben, Elektronik nach unten" oder rechtwinkelig auf den Seiten stehend. Die Rükenlage und vor allem das Stellen auf der Kopf- oder Fußfläche sollte man unbedingt vermeiden.

Bei Notebooks und Desktopgehäusen: sollte man daran denken, dass beim seitlichem oder hochkant aufstellen und anschalten, sich die Festplatten in einer der ungünstigen Positionen befinden und im günstigen Fall, so die Lebensdauer stark verringert wird.

Bei Wechselfestplatten ist ein Herausnehmen auf jeden Fall so lange zu vermeiden, wie die Festplatte läuft. Etwas Geduld vor dem Herausnehmen zahlt sich aus.

Towergehäuse sollten so aufgestellt werden, dass man nicht versehentlich gegen das Gehäuse tritt.

Notebooks sollte man immer abschalten, bevor man sie bewegt.

Formatieren, ist immer risikoreich, besonders, wenn keine Sicherheitsabfrage vorhanden ist oder diese nicht sorgfältig gelesen wird.

Zu schnelles Abschalten ist ein großer Risikofaktor. Cache Funktionen und Programme schreiben die Daten erst in einen Zwischenspeicher und danach erst zurück. Wird nicht ordnungsgemäß beendet, können so erhebliche Datenverluste entstehen.

Komprimierung sollte niemals für Bootlaufwerke und Betriebssystem-Laufwerke angewendet werden, weil damit fast alle Möglichkeiten der Datenrettung unmöglich werden.

Datenträger wiederherstellen

Die folgenden Angaben in Kurzfassung ersetzen nicht eine detaillierte Beschäftigung mit diesem Thema, falls keine Grundkenntnisse vorhanden sind.

Bootsektor wiederherstellen:

Der Master Boot Record (MBR), Sektor 0, enthält ein kleines Programm, das den Bootsektor der aktiven Partition in den Speicher lädt und ausführt sowie die Partitionstabelle. Ist dieser Sektor beschädigt lässt sich die Festplatte nicht mehr ansprechen. Ab Windows XP kann nach dem Start von der CD-ROM unter Windows das Reparatur Menü mit "R" erreicht werden, wählen sie dort die "Eingabeaufforderung" und gegeben Sie "Help /P" an der Eingabeaufforderung ein. die verfügbaren Befehle können sie dann pro Seite sehen mit "Enter-Taste" kommt die nächste Seite. Die entsprechenden Befehle heißen "FixBoot" oder ähnlich. Mit "help fixboot" oder eines anderen Befehls erhalten Sie zusätzliche Informationen. So können Sie Boot Fehler reparieren. Startet das Reparaturmenü nicht so können Sie versuche es mit "Pfeiltaste nach oben + F10 versuchen es aufzurufen. Da diese Angaben für die verschiedenen Windows-Ausgaben unterschiedlich sind finden Sie ausführliche Angaben auf den entsprechenden Windows- Seiten.

Partition Tabellen wiederherstellen

Dies ist nur bei genügender Kenntnis, wie sie die Artikel in ct 5/97 (Quellennachweis) vermittelt mit einem Diskeditor, der einzelne Sektoren liest und darstellt, möglich.

Festplatten wiederherstellen

Dies ist, wenn keine Hardwarefehler vorliegen, mit Hilfe von Datenrettungsprogrammen, die Sektorweise die Daten lesen, analysieren und auf einem neuen Datenträger speichern, möglich. Es müssen jedoch einiger Voraussetzungen erfüllt sein. Die Platte darf nicht stark fragmentiert sein, also ist eine regelmäßige Defragmentierung zu empfehlen. Aber, wenn die Festplatte nicht mehr richtig gelesen werden kann, darf keinesfalls eine Defragmentierung durchgeführt werden.

Datenrettungsprogramme:


Sind Hardwarefehler, die keinen Zugriff auf die Festplatte ermöglich, vorhanden, die sich durch schabende Geräusche und ständiges klack, klack bei dem Einschalten bemerkbar machen, so ist der Rechner sofort abzuschalten. Jeder weiter Zugriff auf die defekte Platte erschwert die Wiederherstellung ganz erheblich. Keinesfalls mit einfachen Mitteln versuchen zu reparieren, Keinesfalls Festplatten Prüf-Programme und Defragmentierung verwenden.

Datenrettungs-Unternehmen:

Die Datenrettung oder ggf. Reparatur der Festplatte wird von spezialisierten Unternehmen angeboten. Die Preise bewegen sich dabei allerdings im drei bis vierstelligen Eurobereich. Berechnet wird im Allgemeinen nach Festplattengröße. Die Datenrettungsfirmen bieten aber meist eine kostenlose oder preisgünstige Untersuchung mit nachfolgendem Kontenvoranschlag an:



Wir hoffen, dass Sie die Informationen für die Datensicherung nie brauchen, sollte es aber doch so sein, dass Sie aufgrund dieser Informationen Ihr System wiederherstellen konnten, freuen wir uns über eine kurze Nachricht.

Danksagung

Die Anregungen für dieses Manuskript stammen aus dem CompuServe CHIP-Forum, das es leider nicht mehr gibt, und einer dort geführten Diskussion über die Datensicherung, viele dort geäußerten Gedanken wurden eingearbeitet. Besonderer Dank gilt Carmen Tölle und Hans Eberding für Ihre Anregungen. Weitere Anregungen kommen von Thorsten Tzschieter,

Quellennachweis: CT 5/97: Seite 174, Detlef Grell: Vorkehrungen gegen den Daten-GAU, Seite 188, Harald Bögeholz: Vorletzte Rettung, Seite 200, Dirk Bernken: Werkzeuge zur Rettung nach dem Daten-GAU, Seite 208: Jens Ahrendt, Hardware nahe Datenrettung und Speziallabors. http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/1997/5/208_Hardwarenahe-Datenrettung-in-Speziallabors (kostenpflichtig)