Apple iWatch als Lebensretter

Dass die Apple iWatch schon das eine oder andere Mal als Lebensretter fungiert hat, stellt für eingefleischte Apple-Fans nichts Neues dar. Vor einigen Tagen ist wieder ein Fall in das Licht der Öffentlichkeit gerückt, bei dem die Apple-Hardware eine entscheidende Rolle in einer lebensbedrohenden Situation gespielt hat.

Überraschung am nächsten Morgen

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Ein Apple iWatch-Besitzer, der hauptberuflich als Anwalt tätig ist und somit täglich einem hohen Stresslevel ausgesetzt ist, hat der Apple-Hardware sein Leben zu verdanken. Der 50-jährige Anwalt Scott Killian hat bekannt gegeben, dass ihn seine iWatch mitten in der Nacht aus dem Schlaf geweckt habe, weil eine Fitnesstracker-App erkannt haben soll, dass sein Herzschlag plötzlich flatterte. Scott hat die Smartwatch eigentlich nur deshalb, weil er seinen Schlafrhythmus aufzeichnen wollte. Am nächsten Morgen als er die Aufzeichnung kontrollierte, stellte er fest, dass sein Herzschlag nachts teilweise bis zu 121 BPM erreichte.

Besuch im Klinikum brachte Gewissheit

Daraufhin besuchte er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin ein naheliegendes Klinikum, um sich ärztlich untersuchen zu lassen. Neben umfangreichen Bluttest wurde auch ein Elektrokardiogramm (EKG) gemacht. Die Laborergebnisse brachten eine eindeutige Erklärung für den flatternden Herzschlag, den die Apple iWatch während des nächtlichen Schlafs aufgezeichnet hatte. Im Blut konnte ein Enzym nachgewiesen werden, das als ein eindeutiges Zeichen für einen erlittenen Herzinfarkt angesehen wird. Der behandelnde Kardiologe erklärte, dass in diesem Fall durch Apple iWatch eine lebensrettende Maßnahme durchgeführt wurde, indem diese einen Alarm auslöste und Scott aus seinem Schlaf weckte.

Nicht mehr aufgewacht

Wenn Scott weitergeschlafen hätte, wäre er wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Auf Nachfrage eines Reporters erklärte Scott, dass er die Smartwatch von Apple eigentlich nur deswegen gekauft hatte, um sie als mobilen Terminplaner zu nutzen.